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21.05.2013

10:58 Uhr

Übernahmeschlacht

Karten im Kampf um Sprint neu gemischt

Bisher war der japanische Bieter Softbank der Favorit auf die Übernahme des US-Mobilfunkkonzerns Sprint Nextel. Doch jetzt gewährt das Unternehmen auch dem US-Rivalen Dish Einsicht in die Bücher. Das Rennen ist offen.

Die Übernahme von Sprint Nextel ist wieder eine offen Sache. Reuters

Die Übernahme von Sprint Nextel ist wieder eine offen Sache.

TokioIm Kampf um den US-Mobilfunkkonzern Sprint Nextel werden die Karten neu gemischt. Der japanische Bieter Softbank, lange der Favorit, gewährt seinem Konkurrenten Dish jetzt Einblick in die Sprint-Bücher. Softbank setzte am Dienstag dafür extra einige mit Sprint bereits getroffene Vereinbarungen außer Kraft. Dadurch kann Sprint - die Nummer drei im US-Mobilfunkmarkt - nun auch mit Dish über eine mögliche Übernahme verhandeln. An der Börse verloren Softbank-Aktien daraufhin knapp vier Prozent.

Sprint erklärte, die Gespräche mit Dish müssten nicht zwingend zu einem besserem Angebot führen. Das zweitgrößte US-Satelliten-TV-Unternehmen bietet für Sprint 25,5 Milliarden Dollar. Softbank will für 70 Prozent an Sprint 20,1 Milliarden Dollar zahlen.

Softbank teilte unterdessen mit, an seinem Angebot festzuhalten und die Transaktion am 1. Juli oder kurz darauf abschließen zu wollen. Für Mitte Juni ist bei Sprint eine Aktionärsversammlung angesetzt. Der Druck auf das Softbank-Management dürfte nun größer werden, die eigene Offerte aufzubessern. Sprint hatte den Avancen aus Japan offen gegenüber gestanden, obwohl einige Großaktionäre das Dish-Angebot als attraktiver einstuften.

Von

rtr

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