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06.05.2011

08:43 Uhr

Überschuss eingebrochen

Auslandsgeschäft reißt Telekom in die Tiefe

Mit einem Fehlstart ist die Deutsche Telekom ins neue Jahr gekommen. Der Konzernüberschuss ist eingebrochen - und das gleich um 43 Prozent. Nur der Boom bei den Smartphones verhinderte Schlimmeres.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Rene Obermann. Quelle: dpa

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Rene Obermann.

FrankfurtDie Deutsche Telekom ist mit viel Gegenwind ins Jahr gestartet. Ein Einbruch im Auslandsgeschäft hat der Deutschen Telekom den Jahresauftakt vermiest. Der Konzernüberschuss brach um 43 Prozent auf 480 Millionen Euro ein, teilte der Bonner Konzern am Freitag mit. Vor allem im Europa-Geschäft liefen die Geschäfte wegen der Wirtschaftsprobleme von Griechenland und der Staaten auf dem Balkan nur schleppend - der Konzernumsatz sank um drei Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Der Boom bei Datenverträgen für Handys verhinderte Schlimmeres.

Trotzdem verfehlte die Telekom die Erwartungen der Analysten: von Reuters befragte Experten hatten mit 14,7 Milliarden Euro Umsatz und 590 Millionen Euro Überschuss gerechnet. In diesem Jahr erwartet die Telekom unverändert ein bereinigtes Betriebsergebnis (EBITDA) von 19,1 Milliarden.

Während sich das Systemgeschäft und das Deutschlandgeschäft größtenteils erfreulich entwickelten, belasteten laut Telekom in den USA sowie im Segment Europa das schwierige Wettbewerbsumfeld, Eingriffe der Regulierungsbehörden sowie Steuerbelastungen die Ertragslage.

Der Free Cashflow soll bei mindestens 6,5 Milliarden Euro liegen. Im März hatte die Telekom angekündigt, dass sie ihr US-Geschäft an den US-Branchenriesen AT&T für 39 Milliarden Dollar verkaufen will. Die Transaktion muss jedoch noch von den US-Wettbewerbsbehörden genehmigt werden - grünes Licht wird erst nächstes Jahr erwartet.

Konzernchef René Obermann betonte bei der Präsentation der Zahlen: „Die Weichen sind auf Erneuerung des Konzerns gestellt und diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen. Die Zahlen zum ersten Quartal lassen aber erkennen, dass weitere Herausforderungen auf uns warten.“ Der Manager bekräftigte, der geplante Verkauf von T-Mobile USA markiere für das Unternehmen den Beginn einer neuen Ära.

Trotz des schwachen Starts ins Jahr 2011 bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Die Deutsche Telekom erwartet unverändert ein bereinigtes Ebitda von 19,1 Milliarden Euro. Darin enthalten ist ein Beitrag der T-Mobile USA von 5,5 Milliarden Dollar.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

06.05.2011, 08:46 Uhr

da wundert ma sich (eigenlich), dass sich das Geschäft in De
erfreulich entwickelt haben soll. So wie die DTAG mit ihren Kunden umgesprunge ist, müssten der Konern hier ebenso Einbrüche ohne Ende haben.

Naja, ich bin kein Kunde der DTAG mehr, schon seit Jahren.

Allerdings ist es schwer einen Anbieter zu finden, der nicht auch Dreck am Stecken hat. leider, leider.

Wie schön die Zeiten mit der Bundespost doch waren.

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