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17.01.2004

11:42 Uhr

Umstrittenes Aktienoptionsprogramm

Aktionäre wollen Infineon-Vorstand nicht entlasten

Ärger für den Infineon-Vorstand: Wegen seines Aktienoptionsprogramms wollen ihn einige Anleger auf der anstehenden Hauptversammlung nicht entlasten.

HB BERLIN. Auf der Hauptversammlung des bayerischen Halbleiterherstellers Infineon am Dienstag könnte es zu einigem Ärger kommen. Die Fondsgesellschaft Union Investment wird einem Pressebericht zufolge der Entlastung des Infineon-Vorstands nicht zustimmen.

Grund hierfür sei das Aktienoptionsprogamm für die Mitglieder des Vorstands, berichtete die «Süddeutsche Zeitung» (SZ) am Samstag. «Wir werden uns der Stimme enthalten, weil wir von den Änderungen des Aktienoptionsprogramms enttäuscht sind, und Infineon auch schlechte Leistungen des Management belohnt», sagte ein Sprecher der Fondsgesellschaft der «SZ» zufolge.

Die Infineon-Vorstände könnten ihre Optionen bereits wahrnehmen, wenn die Aktie um lediglich fünf Prozent in sieben Jahren steigt. Das entspreche einer Rendite von lediglich 0,7 Prozent jährlich, hieß es weiter.

«Das ist das niedrigste Renditeziel aller Gesellschaften im Dax», sagte der Sprecher weiter. Nach Angaben der Zeitung will auch die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) gegen die Entlastung stimmen.

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