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09.11.2012

08:34 Uhr

Unterhaltungsimperium Disney

Gewinne mit Fernsehen und Freizeitparks

Mit seinen Fernsehsendern und den Vergnügungsparks kann Disney Gewinne erwirtschaften. Dagegen schwächelt die Filmsparte, hier fehlten die Kassenknüller. Die Spielesparte machte sogar Verluste.

Die Walt Disney Company konnte mit ihren Freizeitparks, Kreuzfahrtschiffen und den Fernsehsendern Gewinne erzielen. Reuters

Die Walt Disney Company konnte mit ihren Freizeitparks, Kreuzfahrtschiffen und den Fernsehsendern Gewinne erzielen.

BurbankDas Fernsehgeschäft und gestiegene Einnahmen bei den Freizeitparks haben Walt Disney die Kasse gefüllt. Im vierten Geschäftsquartal (Juli bis September) stieg der Umsatz des weltgrößten Unterhaltungskonzerns um drei Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar (8,5 Mrd Euro). Der Gewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf mehr als 1,2 Milliarden Dollar.

Konzernchef Bob Iger zeigte sich am Donnerstag am Firmensitz im kalifornischen Burbank zuversichtlich, dass Disney weiter zulegen kann. Dazu soll auch die in der Vorwoche bekanntgegebene Übernahme der „Krieg der Sterne“-Firma Lucasfilm für vier Milliarden Dollar beitragen. Disney hat bereits angekündigt, drei neue Episoden der Fantasy- und Weltraumsaga um Luke Skywalker, Darth Vader und Obi-Wan Kenobi drehen zu wollen.

Zuletzt schwächelte die Filmsparte mangels eines echten Blockbusters. Zu Disney gehören auch das Animationsstudio Pixar und die Comic-Kultfirma Marvel. Das meiste Geld macht Disney ohnehin mit seinen Fernsehsendern. Dazu zählen das Flaggschiff ABC, die ESPN-Sportkanäle sowie die Disney-Familienprogramme.

Zweitgrößtes Standbein sind die Freizeitparks, Hotels und Kreuzfahrtschiffe. Sie legten zusammen mit dem Souvenirgeschäft am stärksten zu. Walt Disney unterhält neben seinen zwei großen amerikanischen Parks auch Ableger in Hongkong und Tokio. Problemfall ist Disneyland Paris, das Verluste schreibt.

Die Spielesparte Disney Interactive schrieb abermals rote Zahlen. Weil Disney die Erwartungen der Anleger insgesamt verfehlte, sank die Aktie nachbörslich um mehr als zwei Prozent.

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Von

dpa

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