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01.02.2011

09:26 Uhr

Unterhaltungskonzern

Anziehender Werbemarkt macht RTL Laune

Die Wirtschaft in Europa berappelt sich wieder, und damit zieht auch der Werbemarkt wieder an. Sehr zur Freude für RTL. Denn die Umsätze bei dem Unterhaltungskonzern steigen.

Bilder von der Premiere des RTL-Films "Hindenburg". dpa

Bilder von der Premiere des RTL-Films "Hindenburg".

hps/HB LUXEMBURG. Europas größter Unterhaltungskonzern RTL hat 2010 vom anziehenden Werbemarkt profitiert. Die Umsätze legten im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro zu, wie die RTL Group mit Sitz in Luxemburg am Dienstag mitteilte.

Beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITA) wurde erstmals die Milliardengrenze überschritten. Das EBITA habe bei rund 1,1 Milliarden Euro gelegen, hieß es. Angaben zu weiteren Kennziffern will die Bertelsmann-Tochter am 10. März veröffentlichen.

Alle westeuropäischen Fernsehwerbemärkte seien stark gewachsen, berichtete ein Sprecher. In dem von der Werbekrise belasteten Vorjahr hatte das EBITA bei knapp 800 Millionen gelegen. Bisheriger Bestwert der Gruppe waren 916 Millionen Euro im Jahr 2008.

Die RTL Group besitzt in zehn Ländern 40 Fernsehsender und 32 Radiostationen. In Deutschland zählen RTL, Vox, RTL 2, n-tv und SuperRTL zu der Kette. Die Gruppe ist zu mehr als 90 Prozent im Besitz des Medienkonzerns Bertelsmann aus Gütersloh.

Mit diesen glänzenden Zahlen hat RTL-Vorstandschef Gerhard Zeiler bewiesen, dass er für den Mutterkonzern Bertelsmann der mit großem Abstand wichtigste Manager ist. Das Gütesloher Familienunternehmen ist auf Gedeih und Verderb RTL ausgeliefert. Aus dem Fernsehgeschäft stammen in der Regel über die Hälfte der Gewinne. In Gütersloh mehren sich die Stimmen, die vor einer zu großen Abhängigkeit warnen. Doch bislang fehlen Bertelsmann-Chef Hartmurt Ostrowsky zündende Ideen, neue, lukrative Geschäftsfelder zu erschließen.

Kommentare (1)

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w.schwachtel@gmx.de

01.02.2011, 11:28 Uhr

RTL - wer das noch kuckt ist selber schuld ! Nur noch flackerde bilder im Sekunden takt. Regierungen möchtend, daß die bilder im Fernsehen immer schneller werden, damit die Leute ständig abgelenkt sind, schön brav arbeiten, und keine Fragen stellen

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