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03.05.2011

00:33 Uhr

Urheberrecht

Ideenklau kostet USA Milliarden

Mit der Idee vom geistigen Eigentum tun sich China und Russland offenbar besonders schwer: sie führen eine US-Statistik zu Urheberrechtsverletzungen an. Die größten Verluste entstehen dadurch der Softwareindustrie.

Walzen zerstören Millionen Raubkopien. Quelle: ap

Walzen zerstören Millionen Raubkopien.

WashingtonChina und Russland liegen zum wiederholten Male an der Spitze der US-Liste für Urheberrechtsverletzungen. Bereits zum 14. Mal in Folge findet sich Russland unter den Ländern, die nach Einschätzung von der US-Handelsvertretungsbehörde bei der Wahrung von Copyrights am schlechtesten bewertet wurden.

China ist im siebten Jahr nacheinander mit dabei, neben Indien, Kanada und noch acht weiteren Ländern. 29 weitere Staaten wurden auf der Beobachtungsliste mit etwas niedrigerem Niveau eingestuft.

Die Auflistung bedeutet keine Strafmaßnahmen, sondern soll die Regierungen vielmehr dazu bringen, aus Scham härter gegen Piraterie vorzugehen und Urheberrechte auf den neusten Stand zu bringen.

Die Vereinigung für Geistiges Eigentum, in der sich US-Unternehmen aus der Film-, Software-, Musik- und Verlagsbranche zusammengeschlossen haben, schätzt, dass US-Firmen in 2009 aufgrund von Urheberrechtsverletzungen mehr als 15 Milliarden Dollar verloren haben - allein 14 Milliarden Dollar davon wegen Softwarepiraterie.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Revision

03.05.2011, 06:40 Uhr

der groesst Ideendiebstahl war Konfiszierung deutscher Patente und Unternehmen im 1. und 2.WK durch die Amerikaner. Die alliierten haten es von vornherein auf deutsche Technologie abgesehen.
Alles sehr gut zu verfolgen im Buch "Der grosse Patentraub".

vaettchen

03.05.2011, 06:41 Uhr

Peinlich, wie die laecherlichen Behauptungen der Content-Industrie ohne kritische Betrachtung der vorgegebenen Zahl einfach nachgedruckt werden!

Einmal abgesehen von der Fragwuerdigkeit des Konzeptes des "geistigen Eigentum" als solchem ist die angebliche Hoehe des Schadens unbeweisbar und vielfach als laecherlich ueberhoeht nachgesiesen worden.

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