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29.09.2012

04:42 Uhr

US-Behörden

SAP bekommt grünes Licht für Ariba-Kauf

SAP setzt auf Cloud-Computing und will die amerikanische Einkaufsplattform Ariba kaufen. Jetzt haben die US-Behörden die Übernahme abgesegnet - und SAP spekuliert bereits auf Steuerersparnisse.

Der Softwareriese SAP will die US-Plattform Ariba kaufen. dpa

Der Softwareriese SAP will die US-Plattform Ariba kaufen.

BerlinAuch das US-Justizministerium hat die milliardenschwere Übernahme der amerikanischen Einkaufsplattform Ariba durch den Softwarehersteller SAP abgesegnet. Damit lägen SAP nun alle behördlichen Genehmigungen für den Kauf von Ariba vor, teilten beide Unternehmen am Freitag mit.

Das Ministerium hatte das 3,4 Milliarden Euro teuere Geschäft genauer unter die Lupe genommen, um die Auswirkungen auf den Wettbewerb zu prüfen. Am Freitag gab auch die britische Kartellbehörde grünes Licht für den Zukauf.

SAP will mit der Übernahme von Ariba sein Cloud-Software-Geschäft kräftig ausbauen, da Cloud-Computing als nächster Wachstumsmotor der Branche gilt. Beim Cloud-Computing steckt die Software nicht mehr im Rechner, sondern ist über das Internet jederzeit auf dem PC, dem Laptop oder dem Handy verfügbar.

Über Aribas Online-Plattform kaufen derzeit 730.000 Firmen weltweit im Wert von 319 Milliarden Dollar ein, Ariba kassiert dafür von Unternehmen wie Exxon Mobil oder Walt Disney Transaktionsgebühren.

Einen großen Teil des Kaufpreises für Ariba will sich SAP über Steuerersparnisse wieder vom Staat zurückholen, da das US-Unternehmen über Verlustvorträge von etwa 1,5 Milliarden Dollar verfügt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Sebi

29.09.2012, 09:23 Uhr

"da das US-Unternehmen über Verlustvorträge von etwa 1,5 Milliarden Dollar verfügt"

Die Walldorfer sind komplett wahnsinnig geworden.
Man gibt den Amis 4 Milliarden und möchte das Geld vom deutschen Steuerzahler holen.

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