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08.02.2014

10:25 Uhr

US-Computerkonzern

HP baut 600 Stellen in Deutschland ab

Das Geschäft mit Tablets und Smartphones boomt – herkömmliche Computer sind hingegen kaum noch gefragt. Das bekommt auch HP zu spüren und plant jetzt offenbar allein 600 weitere Stellen in Deutschland zu streichen.

Computertastatur der Firma Hewlett-Packard: Der Konzern hat die Zahlen des  dritten Geschäftsquartals vorgelegt. dpa

Computertastatur der Firma Hewlett-Packard: Der Konzern hat die Zahlen des dritten Geschäftsquartals vorgelegt.

BerlinDer US-Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) will einem Medienbericht zufolge etwa weitere 600 seiner 9000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Die Zahl sei in Unternehmenskreisen genannt worden, berichtete das Magazin „WirtschaftsWoche“. Die HP-Deutschland-Zentrale in Böblingen habe lediglich Stellenstreichungspläne bestätigt, ohne das Ausmaß nennen zu wollen.

Bereits vor einem Jahr hatte das Unternehmen die Schließung seines Standorts in Rüsselsheim angekündigt. Dadurch sollten 850 Jobs wegfallen.

HP macht die sinkende Nachfrage nach herkömmlichen Computern zu schaffen. Hintergrund ist der Boom im Geschäft mit Tablets und Smartphones. Zuletzt hatte der Konzern weltweit die Streichung von weiteren 5000 Arbeitsplätzen angekündigt. Demnach sollen 2014 nun 34.000 Jobs dem Rotstift zum Opfer fallen, womit sich der Konzern etwa von jedem zehnten Mitarbeiter trennen würde.

Von

rtr

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