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03.01.2007

15:50 Uhr

US-Forschungsinstitut

Handy-Hersteller handeln sich Bluetooth-Patentklage ein

Das US-Forschungsinstitut Washington Research Foundation wirft drei führenden Handy-Herstellern die Verletzung eines Patents für den drahtlosen Kommunikationsstandard Bluetooth vor. Ursprünglich hatte diese Erfindung eine ungewöhnliche Geschichte.

HB AMSTERDAM. Telefone von Nokia, Samsung Electronics und Panasonic verstießen gegen Patentgesetze, hieß es in der Klage, die das Institut bei einem Gericht in Seattle einreichte.

Dabei geht es vor allem um Geräte, in denen Bluetooth-Chips des britischen Weltmarktführers CSR eingebaut sind. Obwohl das Institut CSR nicht direkt verklagte, reagierten die Aktien des Unternehmens in London mit einem Kursrutsch von gut vier Prozent. Der CSR-Rivale Broadcom hat dem Institut zufolge das erforderliche Patent erworben. Nokia lehnte am Mittwoch eine Stellungnahme ab, die anderen Firmen waren zunächst nicht zu erreichen.

Ein Ericsson-Ingenieur gilt als Erfinder von Bluetooth. Ericsson hat die Technologie ohne Patentgebühren vergeben, um einen breiten Markt dafür zu schaffen. Jedes Jahr werden Hunderte von Mill. Handys und Laptops mit Bluetooth-Chips ausgerüstet.

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