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23.10.2012

09:37 Uhr

US-Internetkonzern

Yahoo tritt auch unter Marissa Mayer auf der Stelle

Die Erwartungen an Marissa Mayer sind hoch: Die einstige Google-Starmanagerin soll den kleineren Rivalen Yahoo wieder auf Vordermann bringen. Das braucht Zeit, wie sich zeigt.

Das Yahoo-Firmenlogo. dapd

Das Yahoo-Firmenlogo.

SunnyvaleWunder kann auch die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer nicht vollbringen: Der angeschlagene US-Internetkonzern kommt unter dem Druck großer Rivalen wie Google und Facebook einfach nicht vom Fleck. Das Geschäft stagnierte im dritten Quartal. Dennoch ging der Gewinn durch die Decke. Grund war der milliardenschwere Verkauf eines Anteils am chinesischen Internetunternehmen Alibaba.

Der Umsatz lag nahezu unverändert zum Vorjahreszeitraum bei rund 1,2 Milliarden Dollar. Die seit Juli amtierende Mayer sprach am Montag am Firmensitz im kalifornischen Sunnyvale von einem „soliden Quartal“. Sie sieht Yahoo auf dem richtigen Weg: „Wir fühlen uns ermutigt durch die Stabilisierung unseres Geschäfts bei der Internetsuche und den grafischen Werbeanzeigen.“

Es war Mayers zweite Vorlage von Quartalszahlen. Bei der ersten war sie gerade mal ein paar Tage im Amt. Immerhin konnte sie nun einen stolzen Gewinn von 3,16 Milliarden Dollar (2,42 Mrd Euro) verkünden. Das war mehr als zehnmal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Yahoo hatte die Hälfte seiner Anteile an Alibaba versilbert und zusätzlich eine gut dotierte Lizenzvereinbarung abgeschlossen.

Die Anleger waren zufrieden. Die Aktie stieg nachbörslich um gut 4,5 Prozent. In der Vergangenheit hatte Yahoo die Erwartungen oftmals enttäuscht. Deswegen hatte der Verwaltungsrat die Vorzeigemanagerin Mayer zur Jahresmitte vom Rivalen Google abgeworben. Sie will Yahoo wieder zu einer der ersten Adressen im Internetgeschäft machen. Dazu scharrte sie ein Team neuer Manager um sich.

Eine der ersten öffentlich sichtbaren Umbauten am Unternehmen nahm Mayer in der vergangenen Woche vor: Yahoo kündigte an, sich nach 15 Jahren aus Südkorea zurückzuziehen. Lokale Konkurrenten hatten dem US-Unternehmen das Leben schwer gemacht. Mayer will sich allgemein auf profitable Bereiche konzentrieren. Wohin die weitere Reise genau gehen soll, ist aber bislang offen.

Kommentare (5)

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Yahoo_Wer

23.10.2012, 07:45 Uhr

Wer braucht schon Yahoo? Früher mal eine gute Suchmaschine. Heute von allen überholt. Selbst Microsofts Bing ist inzwischen populärer, obwohl erst vor Kurzem angetreten. Die Zusammenarbeit mit Yahoo kann sich MS sparen. Das wäre reine Überlebenshilfe aus Respekt vor dem ehemaligen Internetpionier Yahoo. Heute steht Yahoo noch für unnütze Newsgroups die durch unzählige Blogs überholt wurden und deshalb meist nicht mehr aktuell gehalten werden. Yahoo war mal. Ich setze keinen Pfifferling mehr auf die.

Account gelöscht!

23.10.2012, 07:57 Uhr

Ich mag Marissa. Sie ist eine der Frauen die uns Männern den Kopf verdrehen; clever, intelligent und dazu noch eine sexy Ausstrahlung.

Good luck, Marissa !

wil

23.10.2012, 09:35 Uhr

So viel zur Frauenquote...

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