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01.05.2013

16:17 Uhr

US-Kamerapionier

Kodak will bis Juli aus der Insolvenz

Der Kamerahersteller Eastman Kodak will bis Juli raus aus der Insolvenz. Danach will sich das Unternehmen auf Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden konzentrieren.

Kodak hatte im Januar Insolvenz angemeldet. dpa

Kodak hatte im Januar Insolvenz angemeldet.

WilmingtonEastman Kodak will den Gläubigerschutz im Juli hinter sich lassen. Der US-Kamerapionier reichte entsprechende Unterlagen am Dienstag bei einem Gericht in New York ein. Einen Tag zuvor hatte das Traditionsunternehmen die letzten beiden Hürden genommen. Die verbliebenen Randbereiche verkaufte Kodak an seinen britischen Pensionsfonds für 650 Millionen Dollar. Zudem verzichtete der Fonds auf Forderungen von 2,8 Milliarden Dollar. Das Insolvenzgericht muss den Vereinbarungen noch zustimmen. Mit der Ausgabe von neuen Aktien sollen nun Gläubiger, die im Pleitefall keine Vorrechte haben, entschädigt werden. Wie hoch die Summe ist, teilte Kodak nicht mit.

Kodak hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Der Erfinder der Handkamera blickt auf eine mehr als 130-jährige Firmengeschichte zurück. Im harten Wettbewerb konnte das Unternehmen aber nicht Schritt halten. Nach dem Verlassen der Insolvenz will sich Kodak auf Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden konzentrieren.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Thomas1

02.05.2013, 08:54 Uhr

warum vergisst man auf die Enteignung der bisherigen Aktionäre hinzuweisen? Ein nicht unmarkantes Detail zu der "Neuemission"

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