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06.08.2014

14:50 Uhr

US-Medienkonzern

Time Warner mit HBO erfolgreich Q2

Dank des Pay-TV-Senders HBO legt der US-Medienkonzern Time Warner im zweiten Quartal zu und beweist, dass es sehr gut ohne Rupert Murdoch geht. Die Konkurrenz gerät in die rote Zahlen.

Die größten Medienkonzerne der Welt (nach Umsatz 2012)

Comcast/NBC, LLC

48,7 Milliarden Euro

Google

39,1 Milliarden Euro

Walt Disney

32,9 Milliarden Euro

News Corp.

26,2 Milliarden Euro

Time Warner

22,4 Milliarden Euro

Viacom/CBS Corp.

22,4 Milliarden Euro

Sony Entertainment

16,8 Milliarden Euro

Bertelsmann

16,1 Milliarden Euro

Vivendi

13,3 Milliarden Euro

Dish Network Corp.

11,1 Milliarden Euro

Rang 11 bis 20

Cox Enterprises 10,6 Milliarden Euro

Thomson Reuters 10 Milliarden Euro

Rogers Comm. 9,7 Milliarden Euro

Liberty Media Corp. 9,4 Milliarden Euro

Reed Elsevier 7,5 Milliarden Euro

Pearson 7,5 Milliarden Euro

Lagardère Media 7,4 Milliarden Euro

Nippon Hoso Kyokai 6,4 Milliarden Euro

ARD 6,3 Milliarden Euro

Bloomberg 6,2 Milliarden Euro

Quelle: Unternehmen

BangaloreDer Pay-TV-Sender HBO mit Erfolgsserien wie der Fantasy-Saga „Game of Thrones“ füllt dem US-Medienkonzern Time Warner die Kassen. Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um drei Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar, der Gewinn aus dem Kerngeschäft stieg um ein Fünftel auf 843 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Medienmogul Rupert Murdoch hat gerade seine 80 Milliarden Dollar schweren Pläne für eine Übernahme von Time Warner zurückgezogen. Sein Film- und TV-Konzern 21st Century Fox begründete dies mit der Ablehnung vonseiten der Time-Warner-Führung. Experten halten es jedoch für möglich, dass Murdoch einen neuerlichen Anlauf nehmen wird. Time Warner ist auch für den Nachrichtensender CNN und die Filmstudios Warner Bros bekannt.

Eine Frau vor dem Time Warner Center in Manhattan: Das US-Medienunternehmen konnte seinen Gewinn im vergangenen Quartal steigern. Reuters

Eine Frau vor dem Time Warner Center in Manhattan: Das US-Medienunternehmen konnte seinen Gewinn im vergangenen Quartal steigern.

Beim TV- und Film-Konkurrenten Viacom fiel der Umsatz im abgelaufenen Quartal dagegen um sieben Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn im Kerngeschäft sank um mehr als fünf Prozent auf 611 Millionen Dollar. Hauptgrund dafür war, dass weniger Filme aus dem Hause Paramount in die Kinos kamen. Viacom besitzt zudem noch die TV-Sender MTV und Comedy Central.

Von

rtr

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