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06.06.2015

10:24 Uhr

US-Streaminganbieter

Netflix expandiert nach Südeuropa

Auch in Spanien und Italien können Internetnutzer bald Serien und Filme bei Netflix streamen. Bisher ist der Dienst in 50 Ländern verfügbar – vier Mal so viel sollen es werden.

Netflix ist Produzent von beliebten Serien wie „House of Cards“ oder „Better call Saul“. dpa

Online-Videothek Netflix

Netflix ist Produzent von beliebten Serien wie „House of Cards“ oder „Better call Saul“.

FrankfurtDer US-Streaminganbieter Netflix will seinen Dienst noch in diesem Jahr in Italien und Spanien anbieten. Im Oktober solle es losgehen, kündigte der Konzern am Samstag an. Geplant sei, dass Internetnutzer zunächst eine Auswahl an Serien und Filmen auf ihren Fernsehern, Computern, Tablets und Smartphones abrufen könnten.

Netflix ist Produzent von beliebten Serien wie „House of Cards“ oder „Better call Saul“. Das 2007 gegründete Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von zwei Jahren in rund 200 Ländern weltweit präsent zu sein.

Bisher kommt Netflix auf mehr als 50 Staaten, darunter 13 in Europa. In Deutschland ist das Angebot seit vergangenem Jahr verfügbar. Da das Wachstum in den USA nachlässt, setzt Netflix mehr und mehr auf sein internationales Geschäft.

Streaming-Dienste

Nutzen statt besitzen

Beim Musik-Streaming werden Songs direkt aus dem Internet abgespielt, statt sie auf die Geräte herunterzuladen. Dafür werden die Dateien in viele kleine Pakete zerlegt und in einem konstanten Strom aufs Gerät übertragen. Fans können damit Musik nutzen, ohne sie zu besitzen.

Marktführer Spotify

Es ist ein noch relativ kleines aber schnell wachsendes Geschäft. Größter Anbieter ist die schwedische Firma Spotify mit aktuell 15 Millionen zahlenden Kunden und 45 Millionen Gratis-Nutzern. Es gibt aber auch zahlreiche andere Dienste – allein in Deutschland gibt es 15 Anbieter, darunter Radio und Deezer und Apple Music.

Volle Auswahl für 10 Euro

Die meisten Anbieter setzen auf ein Abo-Modell: Für einen monatlichen Betrag gibt es den Zugriff auf ein Angebot aus Millionen Songs. Die Paketpreise beginnen bei fünf Euro, für rund 10 Euro bekommen Nutzer oft auch eine Offline-Funktion. In einigen Fällen können Musikfans eine werbefinanzierte Variante mit weniger Funktionen auch kostenlos nutzen.

Erfolg im zweiten Versuch

Schon vor rund zehn Jahren versuchten verschiedene Anbieter, Abo-Dienste zu etablieren – der Durchbruch kam aber erst mit der Verbreitung von Smartphones und allgegenwärtigen schnellen Datenverbindungen.

Mäßiger Sound

Als eine Schwäche gilt bei Musik-Enthusiasten die starke Kompression, die nötig ist, um die Dateien möglichst sparsam durch die Netze zu kriegen. Das kann die Sound-Qualität drücken.

Stand: Januar 2015

Von

rtr

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