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26.01.2010

14:01 Uhr

US-Telekomkonzern

Stellenabbau drückt Verizon ins Minus

Sparmaßnahmen sind bisweilen notwendig und langfristig rechnen sie sich in der Regel auch. Aber kurzfristig kosten gerade Stellenstreichungen erst einmal Geld. So ist auch bei Verizon: Der laufende Stellenabbau hat den US-Telekomkonzern Communications im Schlussquartal trotz wachsender Umsätze ins Minus gedrückt.

Verizon muss sparen, und genau das kostet zunächst einmal. Quelle: ap

Verizon muss sparen, und genau das kostet zunächst einmal.

HB NEW YORK. Unterm Strich belief sich der Verlust im Schlussquartal auf 653 Mio. US-Dollar. Vor einem Jahr hatte Verizon noch mehr als eine Milliarde Dollar verdient. Im Sommer hatte der Konzern den Abbau von etwa 8 000 Arbeitsplätzen angekündigt, das kostete Verizon allein im Schlussquartal drei Mrd. Dollar. Bereinigt um den Stellenabbau wies Verizon einen Gewinn je Aktie von 0,54 Dollar aus. Das traf genau die Erwartungen der Analysten.

Dank der Übernahme von Alltel vor gut einem Jahr kletterte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Prozent auf 27,1 Mrd. $. Ohne den Kauf hätte der Umsatz stagniert. Auf dem US-Mobilfunkmarkt stieg Verizon nach der Alltel-Übernahme mit seinem Mobilfunk-Joint-Venture Verizon Wireless zur Nummer eins auf. Zum Ende des Jahres steigerte das Unternehmen die Zahl seiner Mobilfunkkunden gegenüber dem Vorjahr um rund ein Viertel auf 91,2 Millionen.

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