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21.11.2013

14:32 Uhr

USA

Google macht Banken mit neuer Geldkarte Konkurrenz

Nun können Kunden über ihr Google Wallet auch in Geschäften einkaufen und Bargeld abheben: Mit der neuen Geldkarte greift der IT-Konzern traditionelle Banken an. Denn Google hat einen entscheidenden Vorteil.

Wie Google strecken immer mehr Konzerne ihre Fühler in Bankgeschäfte aus: Die Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa werben mit eigenen Versionen einer elektronischen Geldbörse um Kunden. dpa

Wie Google strecken immer mehr Konzerne ihre Fühler in Bankgeschäfte aus: Die Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa werben mit eigenen Versionen einer elektronischen Geldbörse um Kunden.

San FranciscoGoogle macht den Banken in den USA mit einer neuen Geldkarte Konkurrenz. Mit Hilfe der kostenfreien Guthaben-Karte könnte in Geschäften eingekauft und Bargeld am Automaten abgehoben werden, teilte der US-Internetkonzern am Mittwoch mit. Kunden sei es möglich, auf die im Online-Bezahlsystem „Google Wallet" hinterlegten Einlagen zuzugreifen.

Diese elektronische Geldbörse ermöglicht es, über ein entsprechendes Handyprogramm zu bezahlen und Geld zu überweisen. Laut Google wird die neue Karte in Millionen Läden akzeptiert werden. Vom Kartenbesitzer würden keine monatlichen oder jährlichen Gebühren verlangt.

Wie Google strecken immer mehr Konzerne ihre Fühler in Bankgeschäfte aus. Die Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa werben mit eigenen Versionen einer elektronischen Geldbörse um Kunden und auch eBay hat mit PayPal Ähnliches im Angebot.

Die größten Medienkonzerne der Welt (nach Umsatz 2012)

Comcast/NBC, LLC

48,7 Milliarden Euro

Google

39,1 Milliarden Euro

Walt Disney

32,9 Milliarden Euro

News Corp.

26,2 Milliarden Euro

Time Warner

22,4 Milliarden Euro

Viacom/CBS Corp.

22,4 Milliarden Euro

Sony Entertainment

16,8 Milliarden Euro

Bertelsmann

16,1 Milliarden Euro

Vivendi

13,3 Milliarden Euro

Dish Network Corp.

11,1 Milliarden Euro

Rang 11 bis 20

Cox Enterprises 10,6 Milliarden Euro

Thomson Reuters 10 Milliarden Euro

Rogers Comm. 9,7 Milliarden Euro

Liberty Media Corp. 9,4 Milliarden Euro

Reed Elsevier 7,5 Milliarden Euro

Pearson 7,5 Milliarden Euro

Lagardère Media 7,4 Milliarden Euro

Nippon Hoso Kyokai 6,4 Milliarden Euro

ARD 6,3 Milliarden Euro

Bloomberg 6,2 Milliarden Euro

Quelle: Unternehmen

Klassische Geldhäuser dürften besonders die Ambitionen von eBay und eben Google kritisch beäugen, die dank ihrer traditionellen Internetaktivitäten bereits über viele Kundendaten verfügen. Google baut sein Angebot vor allem deswegen aus, um mehr wertvolle Informationen über das Einkaufsverhalten der Verbraucher zu erhalten.

Diese Daten kann der weltgrößte Suchmaschinenanbieter dann wiederum an Werbekunden verkaufen. Entgegen ursprünglicher Gerüchte scheint der Konzern jedoch kein Interesse daran zu haben, eine Kreditkarte auf den Markt zu bringen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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neunundneunzigprozent

21.11.2013, 17:53 Uhr

Alles im NWO Plan und kein Angriff auf Banken.Bargeld soll sowieso zur besseren Kontrolle abgeschaft werden!!!Jetzt kommt von einigen bestimmt wieder alles Verschwöhrung.Warten wir es ab!!!

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