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04.09.2014

14:26 Uhr

Vergünstigungen für Investoren

Bundesregierung will Startup-Förderung verbessern

Start-Ups sollen in der Bundesrepublik besser gefördert werden. Dafür plant die Regierung eine Reihe von Vergünstigungen für Investoren, die mindestens 10.000 Euro in die Jung-Unternehmen stecken.

Die Bundesregierung will Investoren zur besseren Förderung von Start-Ups anregen. So lockt ein nun steuerfreier staatlicher Zuschuss zum Investment. AFP

Die Bundesregierung will Investoren zur besseren Förderung von Start-Ups anregen. So lockt ein nun steuerfreier staatlicher Zuschuss zum Investment.

BerlinDie Bundesregierung will die Förderung von Investitionen in Startup-Unternehmen ausbauen. Dazu soll der staatliche Zuschuss an Wagniskapitalgeber steuerfrei gestellt werden, wie aus einem Gesetzentwurf des Finanzministeriums hervorgeht.

Bereits seit Mai 2013 können Investoren vom Bund 20 Prozent der Summe zurückerstattet bekommen, mit der sie sich an einem innovativen Jung-Unternehmen beteiligen.

Bisher musste dieser sogenannte Invest-Zuschuss versteuert werden. Von der Neuregelung erhofft sich die Regierung eine stärkere Mobilisierung von Beteiligungskapital.

Um in den Genuss der Invest-Förderung der Bundesregierung zu kommen, müssen Unternehmen und Investor einige Bedingungen erfüllen. So darf das Startup nur 50 Mitarbeiter und höchstens einen Jahresumsatz von zehn Millionen Euro haben. Der Investor muss eine Privatperson oder eine zum Zweck solcher Investments gegründete sogenannte „Business Angel“ GmbH sein.

Außerdem muss der Investor dem Unternehmen mindestens 10.000 Euro zur Verfügung stellen. Jeder Investor kann pro Jahr Invest-Zuschüsse in Höhe von bis zu 250.000 Euro erhalten. Pro Startup können Anteile im Wert von bis zu einer Million Euro pro Jahr gefördert werden. Außerdem müssen der private Geldgeber oder die GmbH die Geschäftsanteile für mindestens drei Jahre halten.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Eberhard Steinweg

05.09.2014, 17:26 Uhr

Da boete sich doch ein Startup-Riester an.

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