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22.09.2015

07:11 Uhr

Verlage

Springer vor Übernahme von „Business Insider“

„Business Insider“ ist derzeit auf Expansionskurs. Der Online-Dienst, der auf Wirtschafts- und Finanz-News spezialisiert ist, wird damit für den Springer Verlag besonders interessant, der sein US-Engagement ausweitet.

Interesse an New Yorker Online-Dienst, der sich auf Wirtschafts- und Finanznachrichten spezialisiert hat: Das Berliner Verlagshaus Axel Springer steht offenbar kurz vor der Übernahme von „Business Insider“. AFP

US-Engegament wird ausgebaut

Interesse an New Yorker Online-Dienst, der sich auf Wirtschafts- und Finanznachrichten spezialisiert hat: Das Berliner Verlagshaus Axel Springer steht offenbar kurz vor der Übernahme von „Business Insider“.

New YorkDas Berliner Verlagshaus Axel Springer steht offenbar kurz vor der Übernahme von „Business Insider“, berichtet das US-Nachrichtenportal „Recode“. Der New Yorker Online-Dienst, der sich auf Wirtschafts- und Finanznachrichten spezialisiert, würde damit eine Bewertung von 560 Millionen Dollar erhalten, hieß es. Der Deal soll in den kommenden zwei Wochen abgeschlossen werden.

Bereits im Januar hat Springer eine Minderheitsbeteiligung an „Business Insider“ erworben. Damals hatten die Berliner 25 Millionen Dollar in den Dienst investiert, der von dem ehemaligen Wall-Street-Analysten Henry Blodget gegründet wurde und eine  Mischung aus eigenen Recherchen und Zusammenfassungen von anderen Medien bietet.

Springer hat schon länger signalisiert, weiter in den amerikanischen Medien-Markt investieren zu wollen. So hat der Verlag auch ein Joint Venture mit dem Politik-Dienst „Politico“, um die deutsche Ausgabe zu produzieren.

Auch Amazon-Gründer Jeff Bezos hat in „Business Insider“ investiert. Das Unternehmen ist derzeit auf Expansionskurs. Ende Oktober ging eine britische Ausgabe an den Start. Zudem hat Blodget die Erweiterung „Tech Insider“ eingeführt, bei der sich die Themen vor allem um Technologie, Wissenschaft und Kultur drehen.

Ende das Jahres soll auch eine deutsche Ausgabe des Wirtschaftsdienstes auf den Markt kommen. Springer will sie jedoch zunächst über die Redaktion der deutschen Tochter Finanzen.net stemmen. asd

Von

asd

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