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17.12.2012

18:01 Uhr

Verträge gekündigt

Spanier schalten in der Rezession das Handy aus

Viele Spanier verzichten in der Rezession auf ihr Handy. Damit machen sie vor allem den großen Mobilfunkanbietern Telefonica und Vodafone das Leben schwer. Diese verzichten auf Sonderangebote.

Telefonica leidet unter dem spanischen Handyverzicht. Reuters

Telefonica leidet unter dem spanischen Handyverzicht.

MadridIn der Rezession können sich viele Spanier ihr Handy nicht mehr leisten. Im Oktober seien rund 486.000 Mobilfunk-Anschlüsse abgemeldet worden, teilte die Regulierungsbehörde CMT am Montag in Madrid mit. Spanien leidet seit drei Jahren unter einer schrumpfenden Wirtschaft und hoher Arbeitslosigkeit: Jeder vierte Spanier ist ohne Job.

Marktführer Movistar von Telefonica verlor CMT zufolge allein 284.000 Anschlüsse. Bei Vodafone waren es 278.000 Kunden, die ihr Handy abmeldeten. Damit büßten die beiden größten Anbieter deutlich mehr ein als kleinere Wettbewerber wie TeliaSonera 's Yoigo, die mit Rabatten für Smartphones lockten.

Im Frühjahr hatten Telefonica und Vodafone beschlossen, künftig auf entsprechende Sonderangebote zu verzichten. Movistar verlor seither zwei Millionen Handy-Anschlüsse, der Marktanteil schrumpfte im Oktober auf 37 Prozent von 40 Prozent im Jahr zuvor.

Vodafone büßte einen Prozentpunkt auf 27 Prozent ein, während die KPN-Tochter Orange einen Prozentpunkt zulegte. Wie KPN am Montag mitteilte, stärkt sich Orange mit dem Kauf des Anbieters Simyo und gewinnt dadurch in Spanien fast 380.000 weitere Kunden auf nunmehr 12,2 Millionen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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EuroTanic

18.12.2012, 12:06 Uhr

Jetzt müssen wir nur noch die Glotze abstellen, dann besteht noch Hoffnung für die Menschheit.

Freundlicher-Leser

18.12.2012, 15:49 Uhr

Hallo Online-Journalist rtr,
da ist Ihnen ja ein fataler Fehler unterlaufen. Der spanische Mobilfunkanbieter "Orange" gehört zur französischen "France Telecom". "Simyo" gehört zur niederländischen "KPN". Bitte korrigieren Sie das noch. Dies lässt den gesamten Artikel als schlecht recherchiert erscheinen.
Herzliche Grüße
Ihr freundlicher Leser

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