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15.09.2014

16:13 Uhr

Viele Kunden müssen warten

Rekordbestellungen für Apples neue iPhones

Apple verkündet neue Bestmarke: Mehr als vier Millionen Bestellungen für die neuen iPhones seien in den ersten 24 Stunden nach der Präsentation eingegangen. Viele Kunden müssen deshalb auf ihr neues Smartphone warten.

Tim Cook bei der Präsentation der neuen iPhones im kalifornischen Cupertino. Reuters

Tim Cook bei der Präsentation der neuen iPhones im kalifornischen Cupertino.

New YorkApple hat für seine neuen iPhone-Modelle 6 und 6 Plus Vorbestellungen in Rekordhöhe erhalten. In den ersten 24 Stunden seien mehr als vier Millionen der neuen Smartphones geordert und damit eine neue Bestmarke erreicht worden, teilte der US-Konzern am Montag mit.

Die Auslieferung beginne an diesem Freitag. Die ersten Kunden würden ihr neues iPhone noch im September bekommen, doch müssten sich viele wegen der großen Nachfrage bis Oktober gedulden. Apple hatte die neuen Modelle vergangenen Dienstag präsentiert.

Smartwatches

Wenn die Uhr schlau wird

Bis vor wenigen Jahren waren Telefone und Computer in der Größe einer Armbanduhr nur Fiktion – „Knight Rider“ lässt grüßen. Doch die Chips werden immer kleiner, leistungsfähiger und billiger. Damit werden Geräte wie Smartwatches technisch möglich und erschwinglich.

Trend zum „Wearable Computing“

Smartwatches sind Teil eines Trends: Computer werden immer kleiner und damit auch immer tragbarer. Neben intelligenten Uhren gibt es beispielsweise auch Fitnessarmbänder und Brillen, die mit Informationstechnologie aufgerüstet sind. Google Glass ist ein bekanntes Beispiel. Die Technologiebranche spricht vom „Wearable Computing“ – und hofft auf einen Wachstumsmarkt.

Ergänzung zum Smartphone...

Was ist überhaupt eine Smartwatch? Der Begriff ist schwer zu fassen. Grundsätzlich gibt es zwei Kategorien. Die meisten Modelle funktionieren nicht eigenständig, sondern sind eine Erweiterung fürs Smartphone und zeigen Termine, E-Mails oder eingehende Anrufe an. Die Daten werden in der Regel per Bluetooth übertragen.

... und Ersatz fürs Handy

Während die meisten Smartwatches eine Erweiterung fürs Smartphone sind, sollen ein paar Modelle das Handy ganz ersetzen. Sie haben ein Mobilfunk-Modul, das Telefonate und die Übertragung von Daten erlaubt. Das gilt etwa für die Gear S von Samsung.

Assistent und Freisprecher

Die Geräte sind unterschiedlich ausgestattet. Einige fungieren als diskrete Sekretäre – sie erinnern an Termine, zeigen eigehende E-Mails an und vermelden Telefonanrufe. Andere eignen sich auch als Freisprecheinrichtung oder als kompaktes Navigationsgerät. Unter Sportlern beliebt sind Spezialgeräte, die den Puls und die Laufstrecke messen.

Der Akku als Schwachpunkt

Die Laufzeit ist bei allen Smartwatches ein Problem: Weil die Geräte so klein sind, lässt sich darin kein großer Akku unterbringen. Daher sind viele Modelle nicht besonders ausdauernd – je nachdem welche Display-Technologie zum Einsatz kommt.

Start-ups und Konzerne

Diverse Unternehmen haben bereits Smartwatches auf den Markt gebracht – Start-ups wie Weltkonzerne. Zu den kleinen Anbietern zählt das Unternehmen Pebble, das über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter seine Anschubfinanzierung gesichert hat. Zahlreiche Elektronikhersteller haben ebenfalls Computer-Uhren entwickelt, von Sony als einem der Pioniere bis zu Apple mit der Apple Watch.

Schwierige Prognose

Wie sich junge Märkte entwickeln, ist schwierig zu prognostizieren – die Vorhersagen für Smartwatches gehen weit auseinander. Während die Marktforschungsfirma IDC ein rapides Wachstum voraussagt, erwarten Forrester und NPD Displaysearch eine baldige Abkühlung des Marktes.

Die neue Smartphone-Serie unterscheidet sich von ihren Vorgängern vor allem durch einen größeren Bildschirm. Damit stößt der Konzern in das Marktsegment vor, das bisher vom südkoreanischen Rivalen Samsung dominiert wird. Mit den iPhones erzielt Apple mehr als die Hälfte seines Umsatzes.

Von

rtr

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