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12.05.2011

21:43 Uhr

<HEADER>Videospiele-Boom verhilft französischer Vivendi zu Gewinnplus=</HEADER>

rtr PARIS. Der französische Telekom- und Unterhaltungskonzern Vivendi hat zu Jahresbeginn dank boomender Geschäfte bei seiner Videospieltochter den Gewinn gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 7,2 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 1,52 Milliarden Euro gerechnet. Auch der Umsatz stieg mit einem Plus von knapp vier Prozent auf 7,2 Milliarden Euro stärker als erwartet.

Die Zahlen sind ein Beleg für den unterschiedlichen Erfolg, der Vivendi-Sparten: So profitiert die Tochter Activision Blizzard vom Boom bei Videospielen. Auch die brasilianische Festnetztochter GVT gilt als Lichtblick: Sie konnte ihren Umsatz innerhalb eines Jahres um mehr als die Hälfte steigern. Eher enttäuschend laufen die Geschäfte bei der französischen Telekomsparte SFR, wo Umsatz und Gewinn im ersten Quartal zurückgingen. SFR ist der zweitgrößte Telekomanbieter in Frankreich. Vivendi begründete die Zahlen mit höheren Steuern und Preiskämpfen mit den Wettbewerbern France Telecom und Bouygues.

Für das Gesamtjahr erwartet Vivendi einen Nettogewinn von über drei Milliarden Euro und will seine Dividende erhöhen.

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