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04.12.2013

21:56 Uhr

Vodafone

USA genehmigen Mega-Verkauf

Bahn frei für den größten Deal der US-Wirtschaftsgeschichte: Vodafone darf Firmenanteile im Wert von 130 Milliarden Dollar an Verizon verkaufen. Mit dem Erlös will der Konzern in seine Zukunft investieren.

Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat den Verkauf von Vodafones Anteilen am US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless genehmigt. Reuters

Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat den Verkauf von Vodafones Anteilen am US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless genehmigt.

WashingtonDie US-Kommunikationsbehörde FCC hat einen der größten Deals der Wirtschaftsgeschichte in den USA wie erwartet genehmigt. Die Stelle gab am Mittwoch grünes Licht für den geplanten Verkauf von Vodafones-Anteilen am US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless. Die Briten dürfen demnach ihre 45-Prozent-Beteiligung für 130 Milliarden US-Dollar an den Mutterkonzern Verizon verkaufen. Dieser sieht die Übernahme auf Kurs. Sie soll im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Der Vodafone-Konzernumsatz sank im ersten Geschäftshalbjahr um 3,2 Prozent auf 22 Milliarden Pfund. Der operative Gewinn vor Abschreibungen (Ebitda) ging um 4,1 Prozent auf 6,6 Milliarden Pfund zurück. Das Geschäft entspreche den Erwartungen, an der Prognose halte das Unternehmen daher fest, gab das Management bekannt.

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Mit den Erlösen aus dem Anteilsverkauf soll das Netz fitgemacht werden vor allem für Datendienste. Mit ihren Geräten telefonieren viele Mobilfunkkunden inzwischen nicht mehr nur, sie wollen auch mobil ins Internet gehen. Dafür sind aber leistungsstärkere Netze nötig.

Allein in Europa will Vodafone drei Milliarden Pfund für den Ausbau der Mobilfunknetze ausgegeben. Mit weiteren 1,5 Milliarden Pfund soll die Reichweite in großen Städten in wichtigen Schwellenländern erhöht werden. Die Investitionen dürften bei den Vodafone-Konkurrenten für Aufsehen sorgen und manche zum Ausbau ihrer Netze bewegen.

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