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20.10.2013

21:40 Uhr

Vorgabe an die Führungskräfte

Bertelsmann-Chef peilt Umsatzrekord an

VonKai-Hinrich Renner

ExklusivBislang liegt der Umsatzrekord von Bertelsmann bei 19,3 Milliarden Euro. Spätestens bis 2017 soll er auf 20 Milliarden Euro steigen. Das verkündete Unternehmenschef Thomas Rabe auf einer Tagung im Silicon Valley.

Umsatzrekord im Visier: Bertelsmann-Chef Thomas Rabe. dpa

Umsatzrekord im Visier: Bertelsmann-Chef Thomas Rabe.

HamburgDer Medienkonzern Bertelsmann will bis 2016, spätestens aber bis 2017 seinen Umsatz von zuletzt 16,1 Milliarden Euro auf 20 Milliarden Euro steigern. Nach Informationen des Handelsblatts (Montagausgabe) hat dies Unternehmenschef Thomas Rabe auf einem Führungskräftetreffen im amerikanischen Silicon Valley angekündigt. Die Zeitung beruft sich dabei auf Teilnehmer der Tagung.

20 Milliarden Euro wären eine neue Bestmarke für Bertelsmann. Seinen bisher höchsten Umsatz erzielte das Medienhaus 2006, als 19,3 Milliarden Euro erlöst wurden.

Die größten Medienkonzerne der Welt (nach Umsatz 2012)

Comcast/NBC, LLC

48,7 Milliarden Euro

Google

39,1 Milliarden Euro

Walt Disney

32,9 Milliarden Euro

News Corp.

26,2 Milliarden Euro

Time Warner

22,4 Milliarden Euro

Viacom/CBS Corp.

22,4 Milliarden Euro

Sony Entertainment

16,8 Milliarden Euro

Bertelsmann

16,1 Milliarden Euro

Vivendi

13,3 Milliarden Euro

Dish Network Corp.

11,1 Milliarden Euro

Rang 11 bis 20

Cox Enterprises 10,6 Milliarden Euro

Thomson Reuters 10 Milliarden Euro

Rogers Comm. 9,7 Milliarden Euro

Liberty Media Corp. 9,4 Milliarden Euro

Reed Elsevier 7,5 Milliarden Euro

Pearson 7,5 Milliarden Euro

Lagardère Media 7,4 Milliarden Euro

Nippon Hoso Kyokai 6,4 Milliarden Euro

ARD 6,3 Milliarden Euro

Bloomberg 6,2 Milliarden Euro

Quelle: Unternehmen

Rabe kündigte zudem an, dass der Konzern in die Business Information, das Geschäft mit zumeist digitalisierten Fachinformationen für Unternehmen, einsteigen wolle. Wie bereits die Wachstumsfelder Bildung und Musik solle Business Information als eigenes Geschäftsfeld entwickelt und nicht in eine bereits bestehende Unternehmenstochter eingegliedert werden.

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

21.10.2013, 08:11 Uhr

Früher war Bertelsmann eine Kaderschmiede, die nicht weit hinter dem Ruf von bspw. BMW zurückstand.
Heute will keiner mehr deren Manager haben. Warum wohl?
Streategisch ist Bertelsmann seit einem Jahrzehtn auf Irrfahrt. Die Zahlen sind seit dieser verlorenen Dekade unschön, insbesondere, wenn man sich den steilen Anstieg der Jahrzehnte davor erinnert. Und nun ein Finanzmann an der Spitze. Ein Armutszeugniss.

Account gelöscht!

21.10.2013, 10:20 Uhr

BERTELSMANN: NEOLIBERALISMUS UND ZUWANDERUNG

Ausgerechnet Bertelsmann - der Konzern- der Konzern der "immer mitregiert" und Deutschland gemäß seinen Vorstellungen und ökonomischen Interessen umgestalteten will.

Der Bertelsmann Konzern betreibt mit seinen Milliarden Lobbyarbeit für eine neoliberale, marktradikale Politik sowie M a s s e n z u w a n d e r u n g und Multikulturalismus:

http://korrektheiten.com/2011/04/25/migrationsland-2011-stiftungen-sachverstaendigenrat/

lobbyisten-ins-gulag

21.10.2013, 11:41 Uhr

Die Armutslüge

Es ist also eine LÜGE dass medienkonzerne
wie bertelsmann und consorten am hungertuch nagen

wenn ja ist es halt nur m i s s wirtschaft

diese lüge führte zu einem lizenzgesetz
durch das vg media und weitere vereine/gesellschaften
von j e d e m der theoretisch den scheiß der von diesen vertretenen sendern empfangen könnte
gebühren verlangen kann
obgleich 50% der sendzeit nicht mühevoll erstelltwird(so gibt es vg media an) sondern aus werbung, eigenwerbung(djingels),
weitere 48% übernahmen und oder ausgeschlachtete medieninhalte von beim mutterkonzern angesiedelten medien, bestehen.
das heißt es wird für einzelne inhalte doppelt und dreifach kassiert
versüßt hatte mann uns ende der 80er die privatsender mit der lüge keine gebühren alles durch werbung finanziert



PS vg media hat erst einmal die aufgabe sich selbst zu finanzieren
solang bis genügend akzeptanz für die GEZ der privaten im volkskörper vorhanden ist
dann erst ist es interessant
dann erst werden die möglichkeiten des gesetzes ausgeschöpft
dann erst wird der vermeintlich reale preis verlangt
dann kommen die anderen „lizenz“gesellschaften aus der deckung
das wird teuer

Fazit: geld verdient mann nicht mit ehrlicher arbeit sondern nur durch lobbyismus

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