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10.05.2017

08:43 Uhr

„Wall Street Journal“

„WSJ“ gewinnt im Wahljahr 300.000 Abonnenten

Auch das „Wall Street Journal“ profitiert offenbar stark von der turbulenten US-Politik. Laut einem Bericht hat die Zeitung im vergangenen Jahr 300.000 neue Abonnenten gewonnen – doch die Konkurrenz punktet ebenfalls.

Das „Wall Street Journal“ profitiert wie die Konkurrenz von der Trump-Präsidentschaft. AP

Donald Trump

Das „Wall Street Journal“ profitiert wie die Konkurrenz von der Trump-Präsidentschaft.

New YorkDas „Wall Street Journal“ hat nach einem Bericht des Senders CNN im US-Wahljahr 2016 insgesamt 300.000 neue Abonnenten hinzugewonnen. Der Sender beruft sich auf eine interne Präsentation des Blattes. Der Zuwachs betrifft kombinierte digitale und Print-Abos.

Das „Wall Street Journal“ profitierte damit wie auch die „New York Times“ und die „Washington Post“ von der Trump-Präsidentschaft, ohne ähnlich viel Wert auf Werbung und Außendarstellung zu legen wie die Konkurrenten. Die „New York Times“ hat allerdings zuletzt allein für das erste Quartal 2017 ein Plus von 308.000 Abos bekanntgegeben.

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Mehr als 300.000 neue Abonnenten im ersten Quartal – das Digitalgeschäft der New York Times wächst kräftig. Ironischerweise kann sie sich dafür bei einem Mann bedanken, der sie hasst: beim US-Präsidenten. Ein Kommentar.

Bei allen Auseinandersetzungen mit dem Weißen Haus unter Trump freuen sich die großen US-Blätter seit Monaten über gute Zahlen. Sie sehen das als Beleg, wie sehr hochqualitativer und harter Journalismus in politisch schwierigen Zeiten wertgeschätzt werde.

Laut CNN gibt die Präsentation des „WSJ“ auch Aufschlüsse über die Leserschaft des Blattes. Diese sei zu 79 Prozent männlich, 88 Prozent seien älter als 50, und 70 Prozent verdienten mehr als 100.000 Dollar im Jahr.

Von

dpa

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