Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.05.2016

15:58 Uhr

Warner Music

Streaming-Einnahmen boomen

Das erste Mal sind die Streaming-Einnahmen für Warner Music die wichtigste Geldquelle. Im Jahresvergleich stiegen die Einnahmen um 72 Millionen Dollar. In einem anderen Bereich schwächelt die US-Firma allerdings.

Die US-Firma erlöst mit Musik aus dem Netz inzwischen mehr als mit Downloads und dem Verkauf von CDs und DVDs. AFP; Files; Francois Guillot

Warner Music

Die US-Firma erlöst mit Musik aus dem Netz inzwischen mehr als mit Downloads und dem Verkauf von CDs und DVDs.

New YorkDas ist ein Meilenstein für den Wandel der Musikindustrie: Erstmals sind für einen der drei großen Konzerne Streaming-Einnahmen zur größten Geldquelle geworden. Die US-Firma Warner Music erlöst mit Musik aus dem Netz inzwischen mehr als mit Downloads und dem Verkauf von CDs und DVDs.

Im vergangenen Quartal sprangen die Streaming-Einnahmen im Jahresvergleich um 72 Millionen Dollar hoch, bei den Downloads gab es dagegen einen Rückgang von 17 Millionen Dollar. Insgesamt wuchs das rein digitale Geschäft bei Warner Music damit um ein Fünftel auf 328 Millionen Dollar, wie aus dem am Wochenende veröffentlichten ausführlichen Quartalsbericht hervorgeht. Mit den physischen Tonträgern wie CDs erlöst der Musikkonzern inzwischen weniger als die Hälfte davon - 151 Millionen Dollar. Dieses Geschäft bleibt aber weitgehend stabil: Ein Grund für den Rückgang von vier Prozent sei der erstarkte Dollar gewesen, hieß es.

Musikindustrie : Streaming bringt erstes Umsatzplus seit Jahren

Musikindustrie

Streaming bringt erstes Umsatzplus seit Jahren

Erstmals seit fast 20 Jahren verbucht die globale Musikindustrie wieder steigende Erlöse. Zufrieden ist die Branche mit der Entwicklung des Streaming-Geschäfts trotzdem nicht: Gratis-Angebote im Netz sorgen für Ärger.

Das Streaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden, ist der große Hoffnungsträger der Musikindustrie. Dabei bekommen die Nutzer meist für eine monatliche Abo-Gebühr Zugang zum gesamten Angebot aus Millionen Songs. Der Marktführer Spotify aus Schweden hat über 30 Millionen zahlende Abo-Kunden.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×