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11.08.2014

12:21 Uhr

Webseite

Geldsegen von Investoren für Buzzfeed

Die Erweiterung von Buzzfeed kostet viel Geld: Deshalb hat die Webseite 50 Millionen Dollar von Investoren bekommen – vor allem für die Stärkung der Videoproduktion. Ab Herbst soll es Buzzfeed auch in Deutschland geben.

Der Gründer des Internetportal BuzzFeed, Jonah Peretti, will mit dem Investoren-Geld eine eigene Technologie-Förderung aufbauen. dpa

Der Gründer des Internetportal BuzzFeed, Jonah Peretti, will mit dem Investoren-Geld eine eigene Technologie-Förderung aufbauen.

New YorkDie Webseite Buzzfeed hat kurz vor dem Sprung nach Deutschland noch einmal Geld von Investoren eingesammelt. Das Unternehmen erhielt 50 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) von den bekannten Risiko-Kapitalgebern Andreessen Horowitz, wie die „New York Times“ berichtete. Buzzfeed wolle mit dem Geld zusätzliche Themenschwerpunkte auf die Seite bringen und eine eigene Technologie-Förderung aufbauen. Außerdem soll die Videoproduktion gestärkt werden.

Buzzfeed wurde 2006 gegründet und plant für den Herbst einen Ableger in Deutschland. Die Webseite ist spezialisiert auf Listen mit vielen Fotos, die sich oft wie im Lauffeuer durch Online-Netzwerke verbreiten (aktuelles Beispiel: „11 Pitbulls, die im Herzen freundliche Hippies sind“). Neben Unterhaltung und Internetkultur gibt es aber immer häufiger ernsthafte Nachrichtenberichterstattung, etwa über Krisen im Nahen Osten oder die Ebola-Epidemie. Mehr als 200 Menschen arbeiteten in der Redaktion von Buzzfeed, schrieb Investor Chris Dixon. Buzzfeed setze stark auf eigene Technologie zur Erstellung und Verbreitung seiner Inhalte, schrieb er.

Die größten Medienkonzerne der Welt (nach Umsatz 2012)

Comcast/NBC, LLC

48,7 Milliarden Euro

Google

39,1 Milliarden Euro

Walt Disney

32,9 Milliarden Euro

News Corp.

26,2 Milliarden Euro

Time Warner

22,4 Milliarden Euro

Viacom/CBS Corp.

22,4 Milliarden Euro

Sony Entertainment

16,8 Milliarden Euro

Bertelsmann

16,1 Milliarden Euro

Vivendi

13,3 Milliarden Euro

Dish Network Corp.

11,1 Milliarden Euro

Rang 11 bis 20

Cox Enterprises 10,6 Milliarden Euro

Thomson Reuters 10 Milliarden Euro

Rogers Comm. 9,7 Milliarden Euro

Liberty Media Corp. 9,4 Milliarden Euro

Reed Elsevier 7,5 Milliarden Euro

Pearson 7,5 Milliarden Euro

Lagardère Media 7,4 Milliarden Euro

Nippon Hoso Kyokai 6,4 Milliarden Euro

ARD 6,3 Milliarden Euro

Bloomberg 6,2 Milliarden Euro

Quelle: Unternehmen

Zukünftig sollen außerdem 20 Mitarbeiter Inhalte allein für Online-Netzwerke wie den Fotodienst Instagram oder die Blog-Plattform Tumblr erstellen, berichtete die „New York Times“. „Wir organisieren uns als Medienhaus so, wie Menschen heute Medien konsumieren“, sagte Mitgründer Jonah Peretti der Zeitung.

Von

dpa

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