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11.05.2011

09:09 Uhr

Wegen Stellenabbaus

Telekom Austria vermeldet deutliche Verluste

Der Personalabbau bei Telekom Austria ist teurer als erwartet: Im vergangenen Quartal verzeichnete der Konzern deutliche Einbußen. Auch für die Vermarktung von Smartphones mussten die Wiener tief in die Tasche greifen.

Hannes Ametsreiter, Chef bei Telekom Austria, muss Verluste hinnehmen. Quelle: Reuters

Hannes Ametsreiter, Chef bei Telekom Austria, muss Verluste hinnehmen.

WienDie Telekom Austria ist zu Jahresbeginn wegen hoher Kosten eines Stellenabbaus in die Verlustzone gerutscht. Unter dem Strich stand von Januar bis März ein Minus von 79,2 Millionen Euro nach einem Gewinn von 91,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt der österreichische Telekomkonzern schlechter ab als von Analysten erwartet.

Neben Sonderkosten von gut 184 Millionen Euro für den Abbau von rund 500 Arbeitsplätzen lasteten Ausgaben - vor allem für die Vermarktung von Smartphones - auf dem Unternehmen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) schrumpfte daher um gut sieben Prozent auf 396,7 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr geht die Telekom Austria weiterhin von stagnierenden Umsätzen von bis zu 4,6 Milliarden Euro und einem bereinigten Gewinn von bis zu 1,6 Milliarden Euro aus.

Bei ihren jüngsten Expansionsplänen am Balkan hatte die Telekom Austria vorerst einen Rückschlag einstecken müssen: Die serbische Regierung hatte ihr bis zu 1,1 Milliarden Euro schweres Angebot für die Telekom Srbija abgelehnt. Die Telekom hatte jedoch betont, das Angebot gelte drei Monate lang.

Von

rtr

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