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14.10.2013

12:24 Uhr

Werbeeinahmen

Video-on-Demand soll kräftig wachsen

Der Branchenverband der privaten Radio- und Fernsehsender VPRT rechnet mit steigenden Werbeeinahmen. Ein beträchtliches Umsatzplus sagt er bei Bezahlsendern und Video-on-Demand-Plattformen voraus.

Beim Fernsehen soll der Umsatz mit Werbung um rund ein Prozent wachsen. Reuters

Beim Fernsehen soll der Umsatz mit Werbung um rund ein Prozent wachsen.

BerlinDie privaten Radio- und Fernsehsender rechnen für dieses Jahr bei den Werbeeinnahmen mit einem leichten Plus. Für das Gesamtjahr 2013 sagt der Branchenverband VPRT bei der Radiowerbung ein Wachstum von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr voraus, beim Fernsehen soll der Umsatz um 1,1 Prozent zulegen. Eine deutliche Zunahme erwarten die Sender bei der Onlinewerbung mit rund acht Prozent, wie der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) am Montag in Berlin weiter mitteilte.

Für Teleshopping geht der Verband von einem Zuwachs von 3,9 Prozent aus. Ein beträchtliches Umsatzplus von 11,5 Prozent sagt der VPRT Bezahlsendern und Video-on-Demand-Plattformen voraus. Für die Prognose befragte der Verband 62 Unternehmen.

Marktanteile der TV-Sender

Platz 1: ZDF

Das ZDF hatte 2013 einen Marktanteil von 12,8 Prozent.

Platz 2: ARD

Die ARD kommt auf 12 Prozent Marktanteil, bei der jungen Zielgruppe erreicht der Senderverbund eine Einschaltquote von 6,3 Prozent.

Platz 3: RTL

RTL hat mit einem Marktanteil von 10,4 Prozent insgesamt weniger Reichweite als ARD und ZDF, liegt aber bei den jungen Zuschauern mit 13,3 Prozent vorn.

Platz 3: Sat 1

Sat 1 hat 8,3 Prozent Marktanteil, bei den 14- bis 49-Jährigen mit 9,2 Prozent etwas mehr.

Platz 4: Pro Sieben

Ähnlich wie RTL ist Pro Sieben vor allem bei den jüngeren Zuschauern beliebt: 5,5 Prozent Marktanteil insgesamt, 11,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Platz 5: Vox

Vox hat 5,3 Prozent Marktanteil (7,3 Prozent bei den Jüngeren). Der Sender gehört zur RTL-Gruppe.

Von

dpa

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