Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.03.2017

09:42 Uhr

Westinghouse

Toshiba-Atomsparte schaltet Insolvenzanwälte ein

Nach einer Abschreibung in Milliardenhöhe hadert Toshiba weiter mit den Verlusten der US-Atomtochter Westinghouse. Laut einem Agenturbericht prüfen die Japaner bereits einen möglichen Insolvenzantrag.

Die Atomsparte des japanischen Industriekonzerns beschäftigt sich mit einem möglichen Insolvenzantrag. AFP; Files; Francois Guillot

Toshiba

Die Atomsparte des japanischen Industriekonzerns beschäftigt sich mit einem möglichen Insolvenzantrag.

New YorkDie US-Problemsparte Westinghouse des angeschlagenen japanischen Industriekonzerns Toshiba hat laut einem Bericht Fachanwälte für Insolvenzrecht hinzugezogen. Mit einem Antrag auf Gläubigerschutz könnten Toshibas Verluste durch die Atomtochter begrenzt werden, berichte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Rechtsvertreter kämen von der Kanzlei Weil Gotshal & Manges.

Eine Entscheidung über einen möglichen Antrag auf Gläubigerschutz sei noch nicht gefallen. Westinghouse und Weil wollten sich dazu nicht äußern. Bei Toshiba hieß es, man wisse nichts von solchen Überlegungen.

Toshibas Kraftwerke: Atomkraft, nein danke!

Toshibas Kraftwerke

Atomkraft, nein danke!

Der Toshiba-Konzern stürzt noch tiefer in die Krise: Offenbar prüft der Technologiegigant aus Japan, seine US-Atomkraftwerkssparte Westinghouse in die Insolvenz zu schicken. Befreiungsschlag oder Verzweiflungstat?

Kostenexplosionen beim Bau von zwei amerikanischen Kernkraftwerken hatten Toshiba zu einer Abschreibung von 6,3 Milliarden Dollar gezwungen. An der Tokioter Börse brach die Toshiba-Aktie am Donnerstag um sechs Prozent ein.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×