Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.03.2014

20:53 Uhr

Wettbewerbshüter

Finanzierung von AFP gesichert

Die französische Nachrichtenagentur kann nach vier Jahren der Unsicherheit aufatmen: Die EU-Kommission hat entschieden, dass AFP öffentliche Mittel bekommen darf – denn sie handele im Interesse des Gemeinwohls.

Öffentliche Gelder für AFP: Die Wettbewerbshüter fordern die französischen Behörden auf, dafür zu sorgen, dass es keine überflüssigen staatlichen AFP-Abonnements gibt. dpa

Öffentliche Gelder für AFP: Die Wettbewerbshüter fordern die französischen Behörden auf, dafür zu sorgen, dass es keine überflüssigen staatlichen AFP-Abonnements gibt.

Brüssel/ParisDie französische Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) sieht ihre Finanzierung nach einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung der EU-Kommission gesichert. Europas oberste Wettbewerbshüter hätten geurteilt, dass AFP Aufgaben im Interesse des Gemeinwohls erfülle und dafür öffentliche Mittel erhalten dürfe, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Vier Jahre der Unsicherheit seien vorbei, kommentierte AFP-Chef Emmanuel Hoog.

Der Franzose spielte damit auf eine 2010 eingereichte Beschwerde der mittlerweile insolventen deutschen Nachrichtenagentur dapd an. EU-Wettbewerbshüter hatten wegen ihr eine Untersuchung eingeleitet. Im Mittelpunkt stand die Rechtmäßigkeit von AFP-Abonnements des französischen Staates und deren Preis.

Nach AFP-Angaben forderten die Wettbewerbshüter die französischen Behörden mit der Grundsatzentscheidung allerdings auf, dafür zu sorgen, dass es keine überflüssigen staatlichen AFP-Abonnements gibt. Zudem müsse die Preisgestaltung der für Kunden aus dem nicht-staatlichen Bereich entsprechen, hieß es.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×