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19.05.2014

17:49 Uhr

Wettbewerbsrecht

Telefonica-Fusion mit E-Plus wird weiter geprüft

Die EU-Kommission verschiebt ihre Entscheidung über die Fusion von E-Plus und Telefónica Deutschland. Gründe wurden nicht genannt. Zuletzt hatte Telefónica Zugeständnisse angeboten, um den Deal durchzubringen.

Logo von E-Plus (links) vor dem Logo von Telefonica Deutschland. Branchenkenner gehen davon aus, dass Brüssel die Fusion nur mit Auflagen genehmigen wird. dpa

Logo von E-Plus (links) vor dem Logo von Telefonica Deutschland. Branchenkenner gehen davon aus, dass Brüssel die Fusion nur mit Auflagen genehmigen wird.

BrüsselEuropas Kartellwächter haben ihre Entscheidung über die Fusion von E-Plus und Telefónica Deutschland erneut verschoben. Die EU-Kommission wolle den Fall nun bis zum 3. Juli abschließen, teilte das Büro von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Montag in Brüssel mit. Die Verlängerung um fünf Arbeitstage sei „in Übereinstimmung mit den Parteien“ erfolgt. Gründe nannte die EU-Behörde nicht. Zuletzt hatte Telefónica Zugeständnisse angeboten, um den Deal durchzubringen.

Telefónica Deutschland mit der Marke O2 will E-Plus von dem niederländischen KPN-Konzern für mehr als acht Milliarden Euro kaufen. Die Zahl der Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland würde damit von vier auf drei schrumpfen, was den Wettbewerb schwächen würde. Als Konkurrenz blieben nur die Deutsche Telekom und Vodafone. Branchenkenner gehen daher davon aus, dass Brüssel die Fusion nur mit Auflagen genehmigen wird. Laut Medienberichten verlangt die EU-Kommission nun, dass kleinere Konkurrenten im deutschen Markt - beispielsweise United Internet oder Freenet - wettbewerbsfähiger gemacht werden.

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Von

dpa

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