Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.06.2013

14:32 Uhr

Wichtig für Wachstum

Internetbrache fordert Breitbandausbau

Die Internetbranche rechnet in Deutschland mit einem ordentlichen Wachstum – rund 80.000 neue Jobs sollen bis 2016 entstehen. Damit das klappt, müsse aber mehr in den Breitbandausbau investiert werden.

Ein spezielles Rohrsystem für die Verlegung von Glasfaserkabeln. Der Verband fordert, dass der Breitbandausbau weitergehen soll, damit die Internetbranche weiter wachsen kann. dpa

Ein spezielles Rohrsystem für die Verlegung von Glasfaserkabeln. Der Verband fordert, dass der Breitbandausbau weitergehen soll, damit die Internetbranche weiter wachsen kann.

BerlinDer Internetverband eco rechnet bis 2016 jährlich mit einem soliden Wachstum der Branche in Deutschland. Der Umsatz soll pro Jahr zwischen 10,9 und 12,3 Prozent wachsen, prognostiziert eine Studie des Verbands und der Unternehmensberatung Arthur D. Little, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Damit sollen bis zu 80.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Das ist eine Herausforderung, diese Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte Harald Summa, Geschäftsführer des Verbandes. Es handele sich vielfach um Jobs für hoch qualifizierte Universitätsabsolventen. Dafür böten sich sogenannte duale Studiengänge an, bei denen Universitäten mit Unternehmen zusammenarbeiten. „Gerade in der Internetwirtschaft hat man da sehr gute Erfolge mit geschafft“, sagte er.

Als besondere Wachstumstreiber sieht der Verband Dienstleistungen wie Online-Einkauf oder den Verkauf von Speicherplatz. Diese Bereiche werden von amerikanischen Internetunternehmen wie Amazon dominiert, doch die Autoren der Studie rechnen mit spezialisierten Angeboten aus Deutschland.

„Wir sehen hier Chancen für den deutschen Mittelstand, Nischen zu besetzen“, sagte Lars Riegel von Arthur D. Little. So folge beim Online-Handel auf die Riesen Amazon, Otto und Neckermann der Nischenanbieter Notebooks-billiger.de.

Doch ohne einen Ausbau der Internet-Infrastruktur werde das weitere Wachstum schwierig, sagte Summa. „Wir müssen dafür sorgen, dass der Breitbandausbau weitergeht.“ Kunden erwarteten schnelle Internetverbindungen, das gehe am besten über neu zu legende Glasfaserkabel und nicht die bestehenden Kupfernetze.

Von

dpa

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

25.06.2013, 16:09 Uhr

Die Rechtschreibkultur liegt auch weitgehend brach.

Landbewohner

25.06.2013, 17:19 Uhr

Der deutsche Mittelstand, der hier profitieren soll, ist aber nicht nur in den Ballungszentren zu finden. Was sich teilweise aktuell beim Ausbau der Internet Infrastruktur in der Fläche abspielt (bzw. nicht abspielt) ist ein Trauerspiel. Die aktuellen Aufwände hierfür müssen drastisch gesteigert werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×