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29.12.2014

13:56 Uhr

X-Box und Playstation

Jugendlicher legte Netzwerke aus Spaß lahm

An Weihnachten hatten Hacker Netzwerke für die Spielekonsolen X-Box und Playstation lahmgelegt, nun erklärt sich ein jugendlicher Finne verantwortlich. Seine Hackergruppe habe auch auf Sicherheitslücken hinweisen wollen.

Inzwischen haben Microsoft und Sony die Online-Netzwerke für ihre Spielkonsolen X-Box und Playstation wieder zum Laufen gebracht. dpa

Inzwischen haben Microsoft und Sony die Online-Netzwerke für ihre Spielkonsolen X-Box und Playstation wieder zum Laufen gebracht.

London/HelsinkiEin angeblicher Hacker will die Spiele-Netzwerke von Sony und Microsoft an Weihnachten aus Spaß lahmgelegt haben. Außerdem habe seine Gruppe auf Sicherheitslücken hinweisen wollen, sagte der junge Mann, der sich Ryan nennt und von Finnland aus über Skype mit Sky News sprach, wie der britische Sender berichtete.

Er soll zu einer Hackergruppe namens „Lizard Squad“ gehören, die bereits unmittelbar nach dem Angriff angegeben hatte, dass sie für die Störung verantwortlich sei. „Der Angriff wurde hauptsächlich von drei Leuten gemacht“, sagte der Hacker in dem am Sonntag veröffentlichten Interview. „Ich muss zugeben, dass es für uns eine Art Spiel ist.“

Die Konzerne sollten genug finanzielle Mittel besitzen, um die Sicherheit ihrer Netzwerke zu gewährleisten. Laut einem Bericht der Zeitung „Helsingin Sanomat“ ermittelt die finnische Polizei in der Sache gegen den etwa 17-Jährigen.

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Selbst James Bond war nicht sicher: Hacker konnten bei Sony große Mengen wertvoller Daten stehlen, darunter das Skript zum neuen 007-Film. Der Cyberangriff ist kein Einzelfall – wie Firmen sich schützen können.

Inzwischen haben Microsoft und Sony die Online-Netzwerke für ihre Spielkonsolen X-Box und Playstation wieder zum Laufen gebracht. Sony hatte am Samstagabend erstmals eingeräumt, dass der Konzern Ziel einer Attacke geworden sei, bei der seine Server mit einer künstlich erzeugten Datenflut überschwemmt wurden. Die Netzwerke waren zu Weihnachten ausgefallen.

Von

dpa

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