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23.06.2016

17:07 Uhr

Xing baut Medienangebot aus

Karrierenetzwerk macht LinkedIn weiter Konkurrenz

Konkurrent LinkedIn betreibt schon länger eine eigene Blog-Plattform – nun zieht das deutsche Karrierenetzwerk Xing nach. Für die Texte hat der Konzern prominente Autoren aus der Wirtschaft gewonnen.

Das Karriereportal weitet sein Geschäft aus: Künftig sollen prominente Autoren für die Xing-Plattform „Klartext“ über Wirtschaftsthemen schreiben. dpa

Xing-Logo

Das Karriereportal weitet sein Geschäft aus: Künftig sollen prominente Autoren für die Xing-Plattform „Klartext“ über Wirtschaftsthemen schreiben.

HamburgDas Karriere-Netzwerk Xing baut sein Medienangebot mit einer Blog-Plattform für prominente Autoren aus. Die Artikel der „Branchen-Insider“ ergänzen das im vergangenen Herbst gestartete redaktionelle Angebot „Klartext“ mit Debatten zu aktuellen Themen. „Wir haben beim Start von Klartext festgestellt, dass wir ein Nutzerbedürfnis haben, das wir noch nicht bedient haben, und zwar dass man anderen Nutzern folgen kann“, sagte Chefredakteurin Jennifer Lachman zum Start am Donnerstag der dpa.

Der international agierende Xing-Konkurrent LinkedIn, der gerade von Microsoft übernommen wird, betreibt schon seit einigen Jahren die ähnliche Plattform „Pulse“. Unter den Autoren bei Xing sind zum Start unter anderem Opel-Chef Karl-Thomas Neumann und der Finanzexperte Dirk Müller. Neumann veröffentlicht auch auf der LinkedIn-Plattform. „Es ist ein grundlegender Unterschied, dass wir auf den deutschen Markt fokussiert sind und auch gezielt lokal interessante Themen ansprechen können“, sagte Lachman.

Unter den Artikel, die auch ohne Xing-Mitgliedschaft gelesen werden können, gibt es Platz für Kommentare. „Wir haben durch ‚Klartext‘ Kontakt zu sehr vielen interessanten Menschen, die etwas zu sagen haben, und diese Menschen kommen mit Texten auf uns zu – und wir hatten bisher nicht so viel Platz für Debatten“, sagte Herausgeber Roland Tichy.

Das „Klartext“-Angebot könne in der Zukunft um Videos ergänzt werden, sagte Lachman. „Es ist etwas, was wir uns anschauen und überlegen, wie wir es integrieren können.“ Xing, eine Tochter des Medienkonzerns Burda, hat zehn Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum.

Von

dpa

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