Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.03.2016

16:45 Uhr

Xing mit Rekordwachstum

Zehn Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum

Xing wächst so schnell wie nie zuvor: Das Karriere-Netzwerk verzeichnete im vergangenen Jahr seinen größten Mitgliederzuwachs. Mittlerweile nutzen mehr als zehn Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum die Plattform.

Das 2003 gegründete Internetportal ist eine Tochter des Medienkonzerns Burda. dpa

Karriere-Netzwerk Xing

Das 2003 gegründete Internetportal ist eine Tochter des Medienkonzerns Burda.

HamburgDas Karriere-Netzwerk Xing hat mehr als zehn Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum. „Wir haben im März die Zehn-Millionen-Marke geknackt. Damit ist nunmehr rechnerisch rund jeder fünfte Berufstätige in Deutschland, Österreich und der Schweiz Xing-Mitglied“, erklärte Xing-Chef Thomas Vollmoeller am Dienstag.

Das 2003 gegründete Netzwerk, eine Tochter des Medienkonzerns Burda, wächst demnach schneller als jemals zuvor. So wurde 2015 das bislang größte Mitgliederwachstum verzeichnet. Weltweit sind 15 Millionen Menschen bei Xing gemeldet.

Alles rund um Xing

Kontaktbörse für Geschäftsleute

Gründer Lars Hinrichs ging es darum, einen Treffpunkt für Geschäftsleute zu schaffen – jenseits von Golfplätzen und Konferenzen. Anfangs hieß das Netzwerk noch Open Business Club oder kurz OpenBC.

Aus OpenBC wird Xing

Ende 2006, das Netzwerk hatte bereits 1,5 Millionen Mitglieder, benannte sich OpenBC in Xing um. Das sollte internationalen Nutzern die Aussprache erleichtern.

Gelistet im TecDax

Im Dezember 2006 ging Xing an die Börse, knapp fünf Jahre später gelang dem Unternehmen ein Karrieresprung: Im September 2015 stieg es in den TecDax auf, also den Index der 30 größten Technologiewerte.

Burda übernimmt die Regie

Der Medienkonzern Burda („Focus“) übernahm 2012 die Mehrheit der Xing-Aktien. Das soziale Netzwerk agiert aber weiter selbständig.

Konkurrent Linkedin holt auf

In den deutschsprachigen Ländern ist Xing eindeutig das wichtigste berufliche Online-Netzwerk. Konkurrent Linkedin setzt einiges daran, den Abstand zu verringern. Die Nutzerzahlen des US-Unternehmens sind deutlich gestiegen, allerdings ist Xing weiterhin mit Abstand die Nummer 1.

Geschäft mit Gebühren

2016 lag der Jahresumsatz bei 148,5 Millionen Euro. Der Großteil der Xing-Einnahmen stammt aus dem Geschäft mit dem E-Recruiting.

Auch an der Börse war das Hamburger Unternehmen in den vergangenen Jahren ein Höhenflieger, auch wenn die Aktie seit dem Rekordhoch im Herbst 2015 von 200 Euro wieder etwas Federn lassen musste. Aktuell liegt der Aktienwert bei 154,20 Euro. Xing beschäftigt knapp 800 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, München, Aschaffenburg Barcelona und Wien.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×