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03.02.2013

22:41 Uhr

Zeitungsbericht

Telekom bereitet Mobilfunk-Börsengang vor

Die Deutsche Telekom leitet den Börsengang ihres Großbritannien-Geschäfts ein, wie es in einem Zeitungsbericht heißt. In wenigen Wochen sollen demnach bereits die beratenden Banken ernannt werden.

Hochhauswerbung von „Everything Everywhere" in London. Reuters

Hochhauswerbung von „Everything Everywhere" in London.

LondonDie Deutsche Telekom bringt einem Zeitungsbericht zufolge den seit längerem erwogenen Börsengang des Mobilfunkgeschäfts in Großbritannien auf den Weg. Die Telekom und ihr Joint-Venture-Partner France Telecom seien nur noch wenige Wochen davon entfernt, die beratenden Banken zu ernennen, berichtete die "Sunday Times".

Eine Sprecherin der Deutschen Telekom wollte sich nicht direkt zu dem Bericht äußern. Sie sagte jedoch, dass ein Börsengang die bevorzugte Option für "Everything Everywhere" sei, obwohl beide Firmen langfristig in dem Geschäft Partner bleiben wollten.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

"Die Deutsche Telekom und France Telecom haben sich zu einer strategischen Überprüfung des Geschäftes entschlossen und erwägen verschiedene Optionen, von denen ein IPO die bevorzugte Lösung wäre", sagte die Sprecherin.

Konsortialführer dürfte dem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich Morgan Stanley werden, während JP Morgan und Barclays auch eine prominente Rolle spielen dürften.

Dem Bericht zufolge wird erwartet, dass sowohl die Deutsche Telekom als auch France Telecom jeweils 25 Prozent an dem 2010 gegründeten Joint Venture verkaufen und dafür jeweils mehr als ein Milliarde Pfund (1,15 Milliarden Euro) einstreichen können. An dem Gemeinschaftsunternehmen halten die Telekom und die Franzosen jeweils die Hälfte. Der Mobilfunker ist Marktführer in Großbritannien.

Von

rtr

Kommentare (1)

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bimbo

04.02.2013, 02:09 Uhr

Die Deutsche Telekom hatte doch schon einmal ihre Mobilfuksparte T mobile über die Börse vertickert.
Das Ergbis ist bekannt.

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