Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.11.2014

19:54 Uhr

Zeitungskrise

„Münstersche Zeitung“ ohne eigene Redaktion

Nachdem die „Münstersche Zeitung“ bereits ihren Mantelteil von einer anderen Redaktion bezog, soll die Lokalzeitung nun komplett ohne Redaktion auskommen, das entschied die Unternehmensgruppe Aschendorff.

Eine Ausgabe der Zeitung „Westfälische Nachrichten“ sowie eine „Münstersche Zeitung“: Die Zeitungen stecken in der Krise. dpa

Eine Ausgabe der Zeitung „Westfälische Nachrichten“ sowie eine „Münstersche Zeitung“: Die Zeitungen stecken in der Krise.

Die hoch defizitäre „Münstersche Zeitung“ („MZ“) wird nach der Übernahme durch die Unternehmensgruppe Aschendorff in Zukunft ohne eigenes Redaktionsteam produziert. Für knapp die Hälfte der bislang 72 Beschäftigten will Aschendorff eine andere Tätigkeit in der Unternehmensgruppe finden - von den übrigen Mitarbeitern werde man sich trennen, teilte die Gesellschaft am Montag in Münster mit. Ihre lokalen Inhalte soll die „MZ“ ab dem 17. November von den „Westfälischen Nachrichten“ beziehen, die ebenfalls zur Unternehmensgruppe Aschendorff gehören. Der Mantelteil kommt schon jetzt von den „Ruhr-Nachrichten“ in Dortmund. Aschendorff hatte das Blatt vom Dortmunder Medienhaus Lensing übernommen, zu dem auch die „Ruhr Nachrichten“ gehören. Anfang September hatte das Bundeskartellamt dafür grünes Licht gegeben. Die „Münstersche Zeitung“ mit ihren drei Lokalausgaben Münster, Steinfurt und Greven hat eine Auflage von 19.500 Exemplaren.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

03.11.2014, 20:51 Uhr

Der Trend wird sich fortsetzen. Volontäre und Praktikanten von anderen größeren Medieneinheiten werden die Lücken zwischen der Werbung schon füllen. Hoffentlich klappt das bald mit der künstlichen Intelligenz, dann käme die Desinformation und Systemschleimerei wenigstens intelligenter rüber und die Haupt- und Realschüler ließen sich wieder wesentlich besser verarschen. Obwohl, die Bildzeitung für Gymnasiasten, der Spiegel, wird auch mehr und mehr imbeziler.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×