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08.02.2006

08:55 Uhr

Zwischenbilanz

Cisco macht gutes Geschäft mit der Sicherheit

Umsatz merklich rauf, Gewinn leicht runter. So lässt sich das Quartalsergebnis des US-Netzwerkausrüsters Cisco Systems zusammenfassen. Die Börse nahm's positiv zur Kenntnis.

HB NEW YORK. Wegen Kosten für ein Aktien-Optionsprogramm verdiente der Konzern zwar unter dem Strich etwas weniger als vor einem Jahr, wie er am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Rechnet man Sonderposten heraus, lag der Gewinn jedoch bei 26 Cent je Aktie und damit 1 Cent über den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg um 9,3 Prozent auf 6,6 Mrd. Dollar.

Der Reingewinn sei im zweiten Geschäftsquartal auf 1,38 Mrd. Dollar oder 22 Cent je Aktie zurückgegangen, teilte der im kalifornischen San Jose ansässige Konzern weiter mit. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch einen leicht höheren Gewinn von 1,4 Mrd. Dollar ausgewiesen. Ausschlaggebend für den etwas niedriger ausgefallenen Betrag war laut Cisco ein Aktien-Optionsplan des Unternehmens für seine Beschäftigten, der mit Kosten in Höhe von 188 Mill. Dollar zu Buche schlug. Analysten zeigten sich dennoch zufrieden mit den Quartalszahlen von Cisco. „Sie sind beim Umsatz im Rahmen und beim Gewinn sogar einen Cent über den Erwartungen“, sagte Erik Suppiger von Pacific Growth Equities.

Der Konzern profitierte von Investitionen seiner Geschäftskunden, die ihre Netzwerke und Sicherheitsvorkehrungen auf den neuesten Stand brachten. Als Umsatztreiber erwies sich dabei erneut das Geschäft mit Vermittlungsrechnern (Router). Für das laufende dritte Quartal rechnet das Unternehmen sogar mit einem Umsatzanstieg um 10 bis 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Ausblick entspricht den Analystenprognosen.

Cisco-Aktien zogen im nachbörslichen Handel um fünf Prozent auf 19 Dollar an. In den beiden vergangenen Wochen hatte die Aktie Abschläge verzeichnet, nachdem am Markt Sorgen aufgekommen waren, Cisco könne mit seinem Ausblick für das laufende Vierteljahr die Erwartungen enttäuschen.

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