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16.01.2007

08:58 Uhr

Zwischenbilanz

LG Philips macht mit Flachbildschirmen abermals Minus

Gleichwohl das Geschäft mit Flachbildschirmen boomt, schreibt der südkoreanisch-niederländische Hersteller LG Philips LCD das dritte Quartal in Folge Verluste. Der Grund ist ein einfacher.

Flachbildschirme haben sich im Weihnachtsgeschäft blendend verkauft - nicht zuletzt wegen der gesunkenen Preise. Foto: dpa

Flachbildschirme haben sich im Weihnachtsgeschäft blendend verkauft - nicht zuletzt wegen der gesunkenen Preise. Foto: dpa

HB SEOUL. Ein hoher Preisdruck und fortbestehende Kostenprobleme hätten einen kräftigen Anstieg der Nachfrage mehr als aufgezehrt, teilte der weltweit zweitgrößte Hersteller von Flüssigkristall-Bildschirmen am Dienstag mit. Besonders im vergangenen Jahr sind die Preise für die schlanken Geräte stark gefallen, nachdem sie über Jahre hinweg sehr hoch lagen.

Für das vierte Quartal wies LG Philips LCD einen Nettoverlust von 174 Mrd. Won (rund 143 Mill. Euro) aus, was aber im Rahmen der Erwartungen von Analysten lag. Vor einem Jahr war noch ein Gewinn von 328 Mrd. Won erwirtschaftet worden.

Im laufenden Quartal würden die Preise für Flachbildschirme wohl nochmals sinken, befürchtet das Gemeinschaftsunternehmen des südkoreanischen Unterhaltungselektronik-Konzerns LG und seines niederländischen Partners Philips. Um dem zu begegnen, sollen im Jahr 2007 die Kosten um 25 bis 30 Prozent gesenkt werden.

In der vergangenen Woche hatte bereits Samsung angesichts fallender Preise für Flachbildschirme und wegen eines schwachen Geschäfts mit Flash-Speicherchips einen Gewinnrückgang vermeldet. Auch der Ausblick für das erste Halbjahr 2007 war zurückhaltend. Der Preiskampf werde sich noch verschärfen, hatte es geheißen.

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