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31.01.2007

10:47 Uhr

Zwischenbilanz

Sharp verkraftet Preisverfall bei Flachbildschirmen

Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat trotz des Preisverfalls bei Flachbildschirmen hat im abgelaufenen Quartal den Gewinn gesteigert und die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt.

HB TOKIO. Der Betriebsgewinn in den drei Monaten bis Ende Dezember stieg nach Angaben vom Mittwoch um 13 Prozent auf 49,28 Mrd. Yen (313 Mill. Euro). Der Nettogewinn im Quartal sei um 9 Prozent auf 28,51 Mrd. Yen geklettert. Ein neues, effizienter arbeitendes Flachbildschirm-Werk habe den Preisverfall bei den Fernsehern wettgemacht, teilte Sharp zur Begründung mit. Das Unternehmen mit Sitz in Osaka kontrolliert die Hälfte des japanischen Flachbildschirm-Markts. Weltweit hinkt Sharp jedoch Samsung und dem heimischen Konkurrenten Sony hinterher.

Im abgelaufenen Quartal profitierte das Unternehmen auch von der Entwicklung in seiner Mobiltelefon-Sparte. Es beliefert seit Herbst den Betreiber KDDI. Damit zählen alle drei größeren japanischen Anbieter der Branche zu seinen Kunden.

Sharp behielt seine Prognose für das Gesamtjahr bis Ende März bei, wonach ein Betriebsgewinn von 180 Mrd. Yen erwartet wird. Das wären mehr als 16 Mrd. Yen mehr als im Vorjahr und geringfügig weniger als im Schnitt von Analysten erwartet wird. Beim Nettogewinn rechnet das Unternehmen mit 100 Mrd. Yen.

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