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24.01.2003

09:45 Uhr

Zwölfter Quartalsverlust in Folge

Nortel sieht weiter Rot

Der kanadische Telekomausrüster Nortel hat im vierten Quartal 2002 angesichts weiter schwacher Investitionsneigung der Telekomkonzerne den zwölften Quartalsverlust in Folge verzeichnet.

Reuters TORONTO. Im zweiten Quartal 2003 solle aber vor Sonderposten die Gewinnschwelle erreicht werden, teilte der in Toronto ansässige Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Nachbörslich stiegen Nortel-Titel im Instinethandel deutlich auf 2,65 Dollar nach 2,40 Dollar zum Schluss der Wall Street.

Den Quartalsverlust bezifferte Nortel auf 248 Millionen US-Dollar oder 0,06 Dollar je Aktie nach 1,8 Milliarden Dollar Verlust ein Jahr zuvor. Nortel traf damit die Erwartungen der von Thomson First Call befragten Analysten von 0,06 Dollar je Aktie Verlust.

In den vergangenen Quartalen hatte Nortel tausende Stellen gestrichen, Werke geschlossen und unprofitable Produktlinien eingestellt, um wieder rentabel zu werden. Nun sei der Umsatz zum Vorquartal wieder gestiegen, sagte Nortel-Chef Frank Dunn. „Dieser Umsatzanstieg, verbunden mit den Gesamteffekten der Geschäftsneuausrichtung der vergangenen 24 Monate, hat unter dem Strich das Ergebnis vor Sonderposten fast bis an die Gewinnschwelle verbessert.“ Nortel setzte im vierten Quartal 2,52 Milliarden Dollar um nach 2,36 Milliarden Dollar im dritten Quartal und 3,46 Milliarden im Vorjahresquartal.

Für das laufende Quartal werde der Umsatz wegen saisonaler Gründe etwas unter dem des Vorquartals liegen, hieß es weiter. Der Stand flüssiger Mittel habe zum Quartalsende 4,11 Milliarden Dollar betragen, hieß es weiter. Die Zahl der Mitarbeiter werde Ende des Quartals zudem mit 36 000 leicht über der eigenen Planung von 35 000 liegen.

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