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17.11.2014

12:12 Uhr

IW-Umfrage

Deutsche Unternehmen wollen weniger einstellen

Nur noch knapp ein Viertel der deutschen Unternehmen will im kommenden Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Im Frühjahr waren es noch knapp 40 Prozent. Auch bei den Investitionen halten sich immer mehr Betriebe zurück.

Die Exportperspektiven für Deutschland haben sich nach Ansicht des IW eingetrübt. dpa

Die Exportperspektiven für Deutschland haben sich nach Ansicht des IW eingetrübt.

BerlinDie deutschen Unternehmen bremsen angesichts trüber Geschäftsaussichten bei Neueinstellungen und Investitionen. Nur noch knapp 24 Prozent wollen im kommenden Jahr ihre Mitarbeiterzahl erhöhen, wie aus der am Montag vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) veröffentlichten Umfrage unter 2900 Firmen hervorgeht.

Im Frühjahr wollten dies noch fast 38 Prozent tun. Der Anteil der Betriebe, die ihre Belegschaft verkleinern wollen, erhöhte sich zugleich von 14 auf fast 22 Prozent. Zudem wollen 2015 nur noch 30 statt wie zuletzt noch 44 Prozent der Firmen mehr investieren. 23 Prozent wollen nun ihre Ausgaben kürzen, im Frühjahr waren es nur 15 Prozent.

Das sind die wichtigsten Handelspartner Deutschlands

Platz 10 – Russland

Export von Waren im Wert von: 35,8 Milliarden Euro

Platz 9 – Belgien

Export von Waren im Wert von: 42,44 Milliarden Euro

Platz 8 – Polen

Export von Waren im Wert von: 42,47 Milliarden Euro

Platz 7 – Italien

Export von Waren im Wert von: 53,25 Milliarden Euro

Platz 6 – Österreich

Export von Waren im Wert von: 56,28 Milliarden Euro

Platz 5 – China

Export von Waren im Wert von: 66,91 Milliarden Euro

Platz 4 – Niederlande

Export von Waren im Wert von: 70,97 Milliarden Euro

Platz 3 – Großbritannien

Export von Waren im Wert von: 75,49 Milliarden Euro

Platz 2 – USA

Export von Waren im Wert von: 89,35Milliarden Euro

Platz 1 – Frankreich

Export von Waren im Wert von: 99,98 Milliarden Euro

alle Angaben für 2013, Quelle: Statista

„Die deutsche Wirtschaft steuert auf eine anhaltend schwache Zeit zu“, sagte IW-Direktor Michael Hüther. Die stockende Erholung im Euroraum, die Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine sowie die schwächere Dynamik in den Schwellenländern beeinträchtigen die Exportperspektiven.

Angesichts dessen warnte Hüther die Politik davor, die deutsche Wirtschaft zusätzlich zu belasten: „In den vergangenen zwölf Monaten hat sich in Deutschland einiges zulasten der Betriebe entwickelt, zum Beispiel die Rente mit 63 und der Mindestlohn“, sagte der IW-Direktor.

Von

rtr

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