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13.10.2015

02:50 Uhr

Jes Staley

Barclays flirtet mit JPMorgans Ex

34 Jahre lang hat Jes Staley bei JPMorgan Chase gearbeitet, bis er 2013 zu einem Hedgefonds wechselte. Bereits 2012 soll die britische Bank Barclays ihn für den Chefsessel im Auge gehabt haben. Nun wirbt sie erneut.

Geldautomaten von Barclays: Die britische Bank sucht einen neuen Chef. dpa

Barclays

Geldautomaten von Barclays: Die britische Bank sucht einen neuen Chef.

New YorkDie drittgrößte britische Bank Barclays will nach Reuters-Informationen einen früheren Manager des US-Konkurrenten JPMorgan Chase zum Konzernchef machen. Jes Staley habe das Angebot bereits angenommen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag.

Ein weiterer Insider sagte, der Amerikaner sei in der engeren Auswahl. Er konnte aber die Entscheidung nicht bestätigen. Die britische Finanzaufsicht muss der Personalie noch zustimmen.

Staley galt bereits als Kandidat, als Barclays im Jahr 2012 einen Chef suchte. Der Manager war bei JPMorgan für die Investmentbank und die Vermögensverwaltung zuständig. Nach 34 Jahren bei der US-Bank verließ er das Unternehmen 2013 und ging zum Hedgefonds Blue Mountain Capital. Mit Staley könnte sich Barclays erneut auf die Investmentbank konzentrieren. Sie wurde in den vergangenen drei Jahren als Sparmaßnahme verkleinert.

Chefwechsel bei Barclays : Antony Jenkins muss gehen

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Antony Jenkins muss gehen

Die britische Großbank trennt sich von ihrem bisherigen Chef Antony Jenkins. Vorübergehend übernimmt der Verwaltungsratsvorsitzende John McFarlane den Posten. Er soll den Umbau des Geldinstituts beschleunigen.

Barclays hatte im Juli den bisherigen Chef Antony Jenkins entlassen. Seitdem lenkt Verwaltungsratschef John McFarlane übergangsweise das Unternehmen. Er dringt auf eine schnellere Sanierung des Konzerns als von Jenkins geplant. Noch im Juli kündigte er an, einen noch strengeren Sparkurs zu fahren.

Über die Berufung Staleys hatte zuerst die "Financial Times" berichtet. Barclays war zunächst nicht zu erreichen. Ein Sprecher, der im Auftrag von Blue Mountain arbeitet, lehnte eine Stellungnahme ab.

Von

rtr

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