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18.07.2013

12:57 Uhr

Jochen Scharpe

Stellvertretener GSW-Aufsichtsratschef tritt zurück

Der Wohnungskonzern GSW kommt nicht zur Ruhe: Nicht nur Aufsichtsratschef Eckard John von Freyend tritt ab, auch sein Stellvertreter Jochen Scharpe kündigte nun seinen Rücktritt an.

Über Nachfolger für die Spitzenämter ist noch nicht entschieden. Sie sollen jetzt in einem möglichst transparenten Verfahren mit einer externen Personalberatung gesucht werden. obs

Über Nachfolger für die Spitzenämter ist noch nicht entschieden. Sie sollen jetzt in einem möglichst transparenten Verfahren mit einer externen Personalberatung gesucht werden.

FrankfurtNach Aufsichtsratschef Eckart John von Freyend tritt nun auch dessen Stellvertreter Jochen Scharpe ab. Der Manager lege sein Amt aus persönlichen Gründen zum 31. Dezember nieder und scheide dann aus dem Kontrollgremium aus, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

John von Freyend verlässt die GSW Ende Juli. Er hatte im Frühjahr zwar seinen Wunschkandidaten für den Posten des Vorstandschefs, den früheren IVG-Manager Bernd Kottmann, durchsetzen können. Doch die darauffolgende beispiellose Investorenrevolte auf der Hauptversammlung hatte so großen öffentlichen Druck erzeugt, dass sowohl John von Freyend als auch Kottmann wenig später ihre Posten räumten.

Wo wohnt man günstig - und wo teuer?

Günstig, Platz 6

Vogtlandkreis
Der Vogtlandkreis im Westen von Sachsen kann mit günstigen Grundstückspreisen aufwarten: In der Gemeinde Ellefeld etwa kostet der Quadratmeter 295,5 Euro.

Günstig, Platz 5

Uckermark
Die brandenburgische Uckermark landet auf Platz fünf der günstigsten Regionen Deutschlands. In der Gemeinde Templin wohnt es sich besonders günstig: Hier zahlt man nur 343,8 Euro.

Günstig, Platz 4

Bad Kissingen
Der Kreis Bad Kissingen liegt im bayerischen Unterfranken, nahe an der Grenze zu Hessen und Thüringen. In der Gemeinde Zeitlofs zahlt man wenigsten: nämlich nur 248,3 Euro.

Günstig, Platz 3

Wartburgkreis
Der Wartburgkreis liegt in Thüringen an der Grenze zu Hessen. Günstigster Wohnort ist die Gemeinde Treffurt: Dort kostet der Quadratmeter 242,9 Euro.

Günstig, Platz 2

Kreis Haßberge
Der Kreis Haßberge liegt nördlich des Mains im bayerischen Unterfranken. In der Gemeinde Kirchlauter kostet der Quadratmeter 232,4 Euro.

Günstig, Platz 1

Mansfeld-Südharz
In der Region Mansfeld-Südharz bei Leipzig wohnt es sich am günstigsten - vor allem in der Gemeinde Sandersleben: Dort kostet der Quadratmeter 192,8 Euro. Aber auch in Blankenheim (233,5 Euro), Hettstedt (259,5 Euro) und Friedeburg (267,7 Euro) sind die Preise niedrig.

Teuer, Platz 6

Bitburg-Prüm
Der Kreis Bitburg-Prüm ist der am dünnsten besiedelste Landkreis von Rheinland-Pfalz. Doch im rund 400 Einwohner großen Ort Kruchten kostet der Quadratmeter laut Immobilienscout24 4882,9 Euro.

Teuer, Platz 5

Hamburg
Ein Quadratmeter in der Hamburger Hafencity kostet 5760,2 Euro. Ein wenig günstiger lebt es sich im Bezirk Harvesthude (5168,8 Euro).

Teuer, Platz 4

Norderney
Die ostfriesische Insel Norderney wartet mit hohen Grundstückspreisen auf. Für einen Quadratmeter zahlt man 6578,8 Euro.

Teuer, Platz 3

München
Der Münchener Bezirk Lehel landet auf dem dritten Platz. Dort kostet der Quadratmeter 6947,6 Euro. Auch die Bezirke Altstadt (6918 Euro), Maxvorstadt (5848,2 Euro), Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (5445,1 Euro) und Schwabing-West (5441,5 Euro) haben hohe Grundstückspreise.

Teuer, Platz 2

Rathsweiler
Im Kreis Krusel in Rheinland-Pfalz liegt der Ort Rathsweiler: Dort kostet der Quadratmeter 6951,3 Euro.

Teuer, Platz 1

Sylt
Die Gemeinde Kampen auf der Insel Sylt hat die teuersten Grundstückspreise Deutschlands: Der Quadratmeter kostet hier 12.605 Euro.

Quelle

Quelle: Immobilienscout24; Referenzobjekt: eine Wohnung mit 80 Quadratmetern, 3 Zimmer, 30 Jahre alt.

Einflussreiche Aktionäre hatten dem Duo Vetternwirtschaft vorgeworfen. Kottmann ist schon seit Mitte Juli weg. Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrates, dem Scharpe angehörte, war durch die Personal-Querelen mit in die Kritik geraten.

Über Nachfolger für die Spitzenämter ist noch nicht entschieden. Sie sollen jetzt in einem möglichst transparenten Verfahren mit einer externen Personalberatung gesucht werden.

Von

rtr

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