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19.03.2004

09:00 Uhr

Auf der Basis von Konjunkturprognosen für 2004 ermitteln die Geo-Marketingforscher für die neuen Bundesländer (ohne Berlin) ein Kaufkraftvolumen von 179,5 Milliarden Euro, für die alten Bundesländer (ohne Berlin) einen Wert von 1.166,8 Milliarden Euro. Auf Berlin entfallen 57,9 Milliarden. Die Kaufkraft entspricht in diesem Fall dem Nettoeinkommen, das privaten Haushalten zur Verfügung steht. Es wird am Wohnort der Bevölkerung erfaßt. Ein Pro-Kopf-Index (BRD=100) erleichtert es, die regionalen Daten zu vergleichen.

Bundesländer: Die Spitze der Bundesländer hält die Hansestadt Hamburg mit einem Kaufkraft-Pro-Kopf-Index von 112,0. An zweiter Stelle folgt Hessen (109,3), dann Bayern (106,4) und Nordrhein-Westfalen (105,5). Schlusslicht bei den alten Ländern ist immer noch das Saarland mit einem Index von 94,1. Berlin liegt mit einem Index von 100,3 ziemlich genau im bundesdeutschen Durchschnitt.

In den neuen Ländern liegt Brandenburg mit einem Index von 78,6 an der Spitze, aber immer noch 21,4 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Schlusslicht im Osten und damit auch in Gesamtdeutschland bleibt Mecklenburg-Vorpommern. Der Pro-Kopf-Index der Region liegt bei 74,8.

Städte und Gemeinden: Die kaufkraftstärkste Großstadt der Bundesrepublik ist München mit einem Pro-Kopf-Index von 133,5. Es folgen Bergisch Gladbach, Düsseldorf und Erlangen. Im Osten liegt Potsdam mit einem Index von 86,2 vorn. Die Stadt profitiert inzwischen offensichtlich von seiner Lage südwestlich von Berlin. Es folgen Jena, Dresden und Erfurt.

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