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26.02.2014

19:19 Uhr

Keine Dividende

Reaktorbau belastet Atomkonzern Areva

Der französische Atomanlagenbetreiber Areva wird durch Rückschläge eines Bauprojekts in Finnland schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Konzern vermeldet einen Verlust von rund einer halbe Milliarde Euro.

Atomare Anlage von Areva: Probleme in Finnland belasten das Konzernergebnis der Franzosen. AFP

Atomare Anlage von Areva: Probleme in Finnland belasten das Konzernergebnis der Franzosen.

ParisDie Probleme mit einem Projekt in Finnland drücken den französische Atomkonzern Areva tiefer in die roten Zahlen. Für 2013 gab das staatlich kontrollierte Unternehmen am Mittwoch einen Nettoverlust von 494 Millionen Euro bekannt, nach einem Minus von 99 Millionen im Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten beim Bau des Reaktors auf der finnischen Insel Olkiluoto führten bislang zu Abschreibungen von insgesamt 3,85 Milliarden Euro, davon allein 425 Millionen im vergangenen Jahr. Außerdem litt Areva unter Verlusten im Geschäft mit erneuerbaren Energien.

Der französische Staat und die anderen Aktionäre gehen erneut leer aus: Die Dividende entfällt. Zuletzt hatte der Konzern vor vier Jahren eine Gewinnbeteiligung ausgezahlt. Für das laufende Jahr sagte das Management einen Umsatzrückgang von zwei bis fünf Prozent voraus. Grund seien schwächere Geschäfte mit hoch angereichertem Uran.

Von

rtr

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