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21.12.2016

14:01 Uhr

KKR und GfK

Investor will Einstieg bis März perfekt machen

Bis Ende März will der US-amerikanische Investor KKR die Übernahme des größten deutschen Marktforschers GfK perfekt machen. Für die Nürnberger ist das Angebot die Chance auf eine dringend benötigte Neuausrichtung.

Der US-Investor KKR will das Nürnberger Unternehmen bis März übernehmen. dpa

Marktforscher GfK

Der US-Investor KKR will das Nürnberger Unternehmen bis März übernehmen.

NürnbergDer US-amerikanische Finanzinvestor KKR will den Einstieg bei dem Marktforschungsunternehmen GfK bis Ende März unter Dach und Fach haben. GfK-Anteilseigner müssten sich daher bis spätestens 10. Februar 2017 entscheiden, ob sie das KKR-Übernahmeangebot annehmen, teilte KKR am Mittwoch, dem Beginn der Angebotsfrist, mit. Die US-Kapitalgeber sollen der wirtschaftlich ins Trudeln geratenen GfK bei der Neuausrichtung helfen.

Der KKR-Angebotspreis pro GfK-Aktie liegt bei 43,50 Euro - und damit rund 44 Prozent über dem Wert, den die Aktien zwischen Anfang September und Anfang Dezember hatten. Das Angebot ist an die Voraussetzung geknüpft, dass der KKR mindestens 18,54 Prozent der GfK-Aktien angedient werden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) habe das KKR-Angebot inzwischen genehmigt, hieß es in einer Mitteilung.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Besitzer des zumeist von Kleinaktionären gehaltenen 43,54-prozentigen GfK-Anteils. Die übrigen 56,46 Prozent sollen weiterhin beim GfK-Verein bleiben.

Die GfK-Muttergesellschaft, in der neben großen Firmen auch Kammern und Wirtschaftsverbände zusammengeschlossen sind, hatte bereits Anfang Dezember ihre Zustimmung zu dem KKR-Einstieg signalisiert. KKR soll der GfK helfen, die Herausforderungen der digitalen Marktforschung besser bewältigen zu können.

Von

dpa

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