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05.02.2017

09:53 Uhr

Klitschko-Stiftung

EWE-Chef zahlt Spende aus eigener Tasche zurück

EWE-Chef Matthias Brückmann hatte eigenmächtig 253.000 Euro aus der Konzernkasse an die Klitschko-Stiftung überwiesen – und dafür eine Menge Kritik geerntet. Nun will er das Geld an den Energiekonzern zurückzahlen.

Der EWE-Chef will eine umstrittene Spende an die Klitschko-Stiftung aus eigener Tasche an den Energiekonzern zurückzahlen. dpa

Matthias Brückmann

Der EWE-Chef will eine umstrittene Spende an die Klitschko-Stiftung aus eigener Tasche an den Energiekonzern zurückzahlen.

OldenburgEWE-Chef Matthias Brückmann will eine umstrittene Spende über 253.000 Euro an eine Stiftung der Boxer-Brüder Vitali und Wladimir Klitschko aus eigener Tasche zurückzahlen. Er habe es versäumt, den Finanz- und Prüfungsausschuss des Energiekonzerns vorab über die Spende zu informieren, ließ Brückmann am Freitag mitteilen.

Daher wolle er die Summe in Gänze privat übernehmen. „Ich will nicht, dass das Unternehmen unter der Diskussion oder meinem persönlichen Fehler leiden muss“, sagte der Manager. Darüber hatte am Freitag bereits die „Nordwest-Zeitung“ aus Oldenburg berichtet.

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Brückmann war in die Kritik geraten, nachdem klar wurde, dass er die Spende aus der Konzernkasse eigenmächtig an die „Klitschko-Foundation“ angewiesen hatte. Im Gegenzug hätte Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko 2016 verschiedenen Medienberichten zufolge auf PR-Veranstaltungen in Oldenburg auftreten sollen – diese Besuche blieben jedoch aus.

Der Geschäftsführer der Klitschko Management Group, Bernd Bönte, erklärte am Freitag, die Zusage für die Spende habe Brückmann bei einer Gala-Veranstaltung am 25. März 2016 in Kiew gegeben. „An diese Summe wurden keine Bedingungen für etwaige PR-Veranstaltungen geknüpft“, hieß es von Bönte. „Dementsprechend kann es auch nie eine Erwartung entsprechender Gegenleistungen gegeben haben.“

Das Ergebnis einer externen Wirtschaftsprüfung zu der Spende lag am Freitag noch nicht vor, hieß es in der Pressemitteilung. „Ich bin überzeugt, dass diese rechtlich nicht zu beanstanden ist“, meinte Brückmann. Er berief sich darauf, dass die Zahlung zum Zeitpunkt der Spende rechtmäßig gewesen sei. Eine neue Spendenrichtlinie habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegolten. Der EWE-Aufsichtsrat begrüßte Brückmanns Initiative.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

03.02.2017, 13:18 Uhr

"Sergio Puntila27.01.2017, 09:30 Uhr
Der Chefdemokratenfresser als Oberkommentator des HB sondert in gewohnt langweiliger Manier, klingt schon fast andressiert, was Sie hier tagtäglich vor sich hingeifern, werter Mark Hoffmann"

Ich geifere nicht, ich kommentiere. Ich gebe mir den ganzen Tag große Mühe, jeden, aber auch wirklich jeden Artikel zu kommentieren,
um die Leute von der grün-sozialistischen Murkselregierung zu warnen.

Ja, ich bin ein Fan von Trump und Putin, das sind wenigstens noch zwei echte Kerle mit eigener Meinung, nicht wie unser sprechender Hosenanzug!

Ja, ich bin ein Anhänger der AFD, denn nur diese Partei kann unser Reich noch retten!

Nein, ich bin nicht arbeitslos und habe deshalb soviel Zeit Kommentare zu schreiben, ich bin arbeitssuchend!
Danke

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