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10.01.2007

14:00 Uhr

Kommunikation

Heute beginnt die Leitmesse für das Instrument "Werbemittel"

Bei guten Auftragsbüchern sieht Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel Wirtschaft (GWW), weitere Wachstumschancen für den Einsatz von Werbemitteln in der Kommunikation. Wie es aussieht, könnte die heute eröffnete Leitmesse der Branche die Bestmarken von 2006 toppen. .

In den Hallen 3 bis 9 zeigte sich heute Vormittag großes Interesse der Fachbesucher. Die gute Beteiligung, aber auch der erfreuliche Schluss-Spurt des vergangenen Jahres, stimmen Evers zuversichtlich: "Nach drei Jahren unternehmerischer Durststrecke kann die Werbeartikel-Branche wieder auf Wachstumskurs hoffen. Der dreidimensionale Werbeträger verschaffte den Werbeartikel-Händlern und-Beratern einen Gesamtumsatz von erstmals wieder über drei Milliarden Euro", erklärt der Vorsitzende mit Blick auf die Auftragsbücher.

Und die registrierten vergangenes Jahr genau 3,11 Milliarden Euro. Hinzu kamen rund eine Milliarden Euro für so genannte Zugabe-Produkte. Als Werbung mit geringen Streuverlusten gegenüber der Zielgruppe wird der Werbeartikel in der Menge am häufigsten von Kleinst-, Klein- und Mittel-Betrieben einsetzt. Was allerdings das Umsatz-Volumen betrifft, sind nach wie vor Großunternehmen und Konzerne führend. Axel Bruchhausen, Geschäftsführer bei Advernomics untersuchte den Werbemittel-Markt genauer: Danach investierten hier 2006 Kleinstunternehmen 1,61 Milliarden Euro, gefolgt von Kleinunternehmen (0,76 Milliarden Euro) und mittelgroßen Unternehmen (0,33 Milliarden Euro). Das Umsatzvolumen der Grossunternehmen lag bei 0,41 Milliarden Euro.

"Je näher das Unternehmen am Endverbraucher sitzt, desto höher ist der Einsatz von Werbemitteln", präzisiert der Marktforscher und Berater seine Beobachtung. Mit Detail- und Branchenwissen könne die Branche jedoch weitere Potentiale herausarbeiten. Sein Resümee: Eine Intensivierung der Beratungsleistung für den Werbeartikeleinsatz kann deren Einsatz weiter steigern.

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