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23.01.2007

12:00 Uhr

Konvergenz in der Unterhaltungselektronik

Der Handel wünscht sich problemlose, kompatible Produkte

Eine Studie der Unternehmensberatung Marketing Partner zeigt, dass Hersteller von Unterhaltungselektronik und Telekommunikation den Handel in Bezug auf Konvergenzprodukte nicht ausreichend überzeugen. Nur 8 Prozent der Händler sind der Auffassung, dass sie ihre Produktpalette diesbezüglich gut bis sehr gut vorbereiten.

Wie die Berater erklären, unterliegen die Bereiche Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien und Unterhaltungselektronik einem tief greifenden Wandel. Besonders deutlich werde dies bei den Endgeräten. Diente etwa ein Telefon früher ausschließlich zum telefonieren, integrierten heutige Geräte - so genannte Konvergenzgeräte - Funktionen wie fotografieren, spielen, fernsehen, Musik hören, im Internet surfen, Termine organisieren und telefonieren. Dabei stünden IT-Gerätehersteller, Hersteller von Unterhaltungselektronik sowie jene der Telekommunikation zunehmend in Konkurrenz.

Gleichzeitig öffneten sich aber auch neue Absatzmärkte. Ein zentraler Erfolgsfaktor für die Hersteller sei dabei der Handel. Die Berater befragten 300 Händlern aus dem Unterhaltungselektronik-Einzelhandel in Deutschland: Für 78 Prozent ist es entscheidend, dass die Geräte verschiedener Hersteller untereinander kompatibel sind. Für 98 Prozent der Händler sind bedienungsfreundliche Geräte wichtig oder sehr wichtig. Ein positives Markenimage halten 63 Prozent der Händler für bedeutsam, 53 Prozent ein ansprechendes Design und 44 Prozent eine hohe Markenbekanntheit.

Für 11 Prozent der Händler ist Philips mit seiner Produktpalette auf das Thema Konvergenz und die damit verbundenen Erwartungen des Handels am besten vorbereitet, gefolgt von Sony (9 Prozent), Siemens (8 Prozent), Loewe (7 Prozent) sowie Samsung und Panasonic mit jeweils 5 Prozent. "Die Ergebnisse verdeutlichen die Wünsche der Händler: Die Produkte sollen sich möglichst schnell, problemlos und ohne großen Aufwand verkaufen lassen; keine Reklamationen, geringer Beratungsaufwand", erklärt Nikolaus Bremerich, Partner in der Unternehmensberatung.

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