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13.01.2017

11:35 Uhr

Korruptionsaffäre in Südkorea

Samsung-Chef 22 Stunden lang verhört

Die Korruptionsaffäre um Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye zieht immer weitere Kreise: Der Erbe des Elektronikriesen Samsung, Lee Jae-yong, wurde rund 22 Stunden verhört. Ob er in Haft bleibt, ist noch unklar.

Vom Zeugen zum Verdächtigen

Korruptionsaffäre – Samsung-Erbe wird vernommen

Vom Zeugen zum Verdächtigen:  Korruptionsaffäre – Samsung-Erbe wird vernommen

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SeoulIn der Korruptionsaffäre um Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye ist Samsung-Firmenerbe Lee Jae-yong 22 Stunden lang verhört worden. Die Sonderermittler teilten am Freitag mit, sie würden bis Sonntag entscheiden, ob es zu einem Haftbefehl komme. Lee habe einige der Vorwürfe zurückgewiesen und andere eingeräumt, sagte ein Sprecher der Sonderermittler, ohne jedoch Details zu nennen. Lee selbst äußerte sich nach dem Ende des Verhöres am Morgen nicht gegenüber Journalisten. Auch eine Samsung-Sprecherin lehnte einen Kommentar ab.

Die Ermittler prüfen, ob Samsungs Engagement für das Geschäft und Stiftungen einer Freundin der Präsidentin in Verbindung mit einer Entscheidung einer Pensionskasse aus dem Jahr 2015 steht, eine strittige Fusion zweier Samsung-Töchter zu unterstützen. Dazu hatte es zuletzt bereits Razzien bei Samsung und der größten Pensionskasse des Landes gegeben.

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Samsung-Erbe Lee Jae-yong wird vom Zeugen zum Verdächtigen im Korruptionsskandal um Südkoreas Präsidentin Park. Ein Verlust des Thronfolgers wäre ein schwerer Schlag für den Familienkonzern.

Zum Samsung-Konzern Samsung gehört auch der Smartphone-Hersteller Samsung Electronics. Dort ist Lee Vize-Chef des Verwaltungsrats. Präsidentin Park werden Amtsmissbrauch und Verstöße gegen die Verfassung vorgeworfen. Das südkoreanische Parlament hat bereits ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.

Von

rtr

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